01 February 2026, 12:45

Transferpläne geplatzt: Warum Almugera Kabar doch nicht zum HSV wechselt

Ein altes deutsches Geldscheingebäude mit der Aufschrift 'Bundesliga' und einem Logo unten auf einem weißen Hintergrund.

Transferpläne geplatzt: Warum Almugera Kabar doch nicht zum HSV wechselt

Ein möglicher Winterwechsel von Almugera Kabar ist geplatzt, nachdem der HSV aus den Verhandlungen ausgestiegen ist. Der 19-jährige Linksverteidiger stand kurz davor, sich dem Zweitligisten leihweise anzuschließen, doch Bedenken hinsichtlich seiner Fitness vereitelten den Transfer. Ohne ein neues Angebot wird Kabar voraussichtlich bis mindestens zum Sommer bei Borussia Dortmund bleiben.

Kabars Zukunft in Dortmund war in den letzten Monaten ungewiss geworden. Noch vor der Saison 2024/25 galt er als Kandidat für eine größere Rolle, doch er rutschte ins Abseits und kam seit September nur noch zu zwei Einsätzen im Profiteam. Zwar zeigte er vielversprechende Leistungen für die zweite Mannschaft in der Regionalliga West, doch Chancen in der ersten Elf blieben rar.

Während des Wintertransferfensters kristallisierte sich der HSV als wahrscheinlichstes Ziel heraus. Der Verein soll Kabar eine "attraktive Perspektive" angeboten haben, darunter ein Gespräch mit Cheftrainer Merlin Polzin und eine Reise nach Hamburg zur medizinischen Untersuchung. Der Deal war als Leihe mit Kaufoption konzipiert, wobei Dortmund sogar auf eine Rückkaufklausel gedrängt hatte.

Doch der Transfer scheiterte schließlich an "unterschiedlichen Einschätzungen" zu Kabars Fitness. Zwar gab ihn die medizinische Abteilung des HSV ohne Einschränkungen frei – eine Verbesserung gegenüber früheren Bedenken Dortmunds –, doch der Klub entschied Ultimately, dass der Spieler das Team nicht kurzfristig verstärken würde. Da sich keine alternativen Interessenten fanden, muss Kabar nun vorerst in Dortmund bleiben, wo sein Vertrag noch bis 2028 läuft.

Das Scheitern des Wechsels lässt Kabars nahen Zukunft ungewiss. Seine Aussichten bei den Schwarz-Gelben haben sich verdüstert, doch ein anderer Verein hat bisher nicht nach ihm gegriffen. Sollte sich nicht bald eine neue Option ergeben, wird der junge Abwehrspieler bis Saisonende weiter mit dem Bundesliga-Team trainieren.