Tim Mälzer scheitert im Digital-Duell gegen 85-Jährige – und bleibt stolz analog
Iwona KohlTim Mälzer scheitert im Digital-Duell gegen 85-Jährige – und bleibt stolz analog
Star-Koch Tim Mälzer ist seit langem ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen – unterhaltsam mit seiner Kochkunst und seinem markanten Auftreten. Doch sein jüngster Auftritt in einer TV-Sendung rückte seine mangelnde Digitalkompetenz in den Fokus – besonders, als eine 85-jährige Kandidatin in nur zwei Minuten 910 Anschläge schaffte, während er kaum mithalten konnte.
Mälzer hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er mit moderner Technik hadert. Schon 2020 gestand er, noch nie eine E-Mail verfasst zu haben und sein Smartphone ausschließlich zum Telefonieren zu nutzen. Zudem verzichtet er bewusst auf Emojis und zieht handschriftliche Notizen digitalen Nachrichten vor.
Im Laufe der Zeit hat er zwar kleine Zugeständnisse gemacht – etwa Sprachnachrichten über WhatsApp zu verschicken. Doch grundlegend bleibt seine Haltung unverändert. Sein letzter TV-Auftritt unterstrich einmal mehr die Kluft zwischen seinen traditionellen Gewohnheiten und der digitalen Selbstverständlichkeit anderer – selbst derer, die Jahrzehnte älter sind als er.
Die Reaktionen auf seine Einstellung fallen gespalten aus. Manche Zuschauer loben seine Ehrlichkeit und seinen Widerstand gegen den digitalen Mainstream, andere kritisieren seine Haltung als rückständige Verweigerung grundlegender technischer Fähigkeiten.
Stand Anfang 2026 hat Mälzer keine größeren Anstrengungen angekündigt, seine Digitalkenntnisse aufzubessern. Seine Vorliebe für handschriftliche Kommunikation und den minimalen Smartphone-Gebrauch prägen weiterhin sein öffentliches Image. Die Debatte um seinen Umgang mit Technik ebbt nicht ab – sie spiegelt vielmehr die größere gesellschaftliche Diskussion über Fortschritt und Tradition wider.