THW startet Milliardenprogramm: 200 Standorte werden bis 2030 modernisiert
Irmtraut BeckerTHW startet Milliardenprogramm: 200 Standorte werden bis 2030 modernisiert
Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) in Deutschland startet ein großes Bauprogramm zur Modernisierung ihrer Infrastruktur. Viele der bestehenden Einrichtungen sind veraltet und entsprechen nicht mehr den Anforderungen einer modernen Notfallhilfe. Die Bundesregierung hat nun die vollständige Finanzierung für den Neubau oder die Sanierung von 200 Standorten bundesweit bewilligt.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags gab am 14. November 2025 grünes Licht für das gesamte THW-Bauvorhaben. Damit ist die Finanzierung aller 200 geplanten Regionalstandorte gesichert, auch wenn unklar bleibt, wie viele bereits mit den Bauarbeiten begonnen haben.
Das Programm setzt auf ein standardisiertes, bundesweit einheitliches Baukonzept. Dieses Vorgehen soll die Bauzeiten verkürzen und gleichzeitig Kosten sowie Qualität auf einem konstanten Niveau halten. Eines der ersten bestätigten Projekte ist der THW-Standort in Viersen, für dessen Neubau bis zu 15 Millionen Euro bereitgestellt werden.
Die Bauarbeiten in Viersen sollen 2027 beginnen. Da die Mittel bereits bewilligt sind, können die Planer nun ohne finanzielle Unsicherheiten voranschreiten.
Mit der Modernisierungsoffensive des THW werden veraltete Einrichtungen durch zweckmäßige Zentren ersetzt. Der Standort Viersen gehört zu den ersten, die davon profitieren – die Arbeiten starten in zwei Jahren. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die 200 neuen Standorte bundesweit moderne Stützpunkte für den Einsatz in Notfällen bieten.






