10 January 2026, 22:41

Thomas Müller triumphiert beim Rodel-Weltcup in Winterberg mit knappen Vorsprung

Eine Person in Kleidung fährt auf dem Eis mit Stöcken, die oben im Bild zu sehen sind.

Thomas Müller triumphiert beim Rodel-Weltcup in Winterberg mit knappen Vorsprung

Rodel-Weltcup in Winterberg: Enge Rennen zur Halbzeit der Saison

Der Rodel-Weltcup in Winterberg, Deutschland, bot spannende Wettkämpfe, während die Saison ihren Halbzeitpunkt erreicht. Hannah Prock und Thomas Müller sicherten sich die Siege im Frauen- bzw. Männer-Einsitzer, während Felix Loch und Julia Taubitz um die Führung in der Gesamtwertung kämpften. Besonders knapp bleibt es bei den Männern, wo nur vier Punkte die Top-Konkurrenten trennen.

Hannah Prock dominierte das Frauenrennen und feierte ihren zweiten Saisonsieg. Julia Taubitz, die sich noch von einer Krankheit erholt, belegte mit nur 0,087 Sekunden Rückstand Platz zwei. Sie gab zu, bei etwa 75 Prozent ihrer gewohnten Leistung angetreten zu sein. Anna Berreiter komplettierte die deutschen Ergebnisse mit einem sechsten Platz.

Im Männerwettbewerb startete Felix Loch langsam und lag nach dem ersten Lauf nur auf Rang vier. Mit einer fulminanten zweiten Fahrt – der schnellsten des Tages – kämpfte er sich noch auf den dritten Platz vor. Österreichs Thomas Müller gewann das Rennen mit 0,105 Sekunden Vorsprung vor Loch und verkürzte damit den Abstand in der Gesamtwertung. Max Langenhan wurde Fünfter und liegt nun 66 Punkte hinter Loch in der Saisonwertung. Vor Winterberg hatte Loch mit drei Siegen und einem Punkt Vorsprung vor Müller die Gesamtweltcup-Führung inne. Nach fünf von neun Rennen führt Müller nun die kombinierte Wertung mit zwei Punkten Vorsprung vor Taubitz an. Die Tour geht als Nächstes nach Oberhof, bevor die olympischen Wettbewerbe in Italien anstehen.

Die Ergebnisse von Winterberg haben die Ranglisten durcheinandergewirbelt: Müller liegt nun knapp vor Loch, während Taubitz trotz ihrer jüngsten Krankheit eine starke Konkurrentin bleibt. Die kommenden Rennen in Oberhof werden entscheidend sein, da sich die Athleten auf die anstehenden Olympischen Spiele in Italien vorbereiten.