11 February 2026, 04:37

Stuttgart setzt auf scharfe Sicherheitsregeln beim Nelkensamstagszug 2026

Eine Frau in einem bunten Kleid, die fröhlich lächelt, umgeben von der fetten schwarzen Schrift "Faschingsfest 2014" auf einem leuchtend gelben Hintergrund.

Stuttgart setzt auf scharfe Sicherheitsregeln beim Nelkensamstagszug 2026

Stuttgart verschärft Sicherheitsvorkehrungen für den Nelkensamstagszug am 14. Februar 2026

Die Stadt Stuttgart hat strenge Sicherheits- und Schutzmaßnahmen für den diesjährigen Nelkensamstagszug angekündigt, um ein sicheres und fröhliches Erlebnis – insbesondere für junge Besucher – zu gewährleisten. Neue Regeln zu Alkohol, Glasbehältern und Menschenmengenkontrollen werden entlang der Zugstrecke durchgesetzt.

Rund 130 Absperrungen, darunter mobile Metallschutzbarrieren, Fahrzeuge und Betonblöcke, hat die Stadt an etwa 50 Punkten der Route aufgestellt. Acht zusätzliche Barrieren kommen auf der Wilhelm-Schröder-Straße hinzu. Die Maßnahmen basieren auf überarbeiteten Sicherheitsprotokollen, die nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024 eingeführt wurden.

Der Alkoholkonsum wird streng reguliert: Jugendliche unter 16 Jahren dürfen keinen Alkohol trinken, unter 18-Jährige keinen hochprozentigen Alkohol. Zudem gilt ein generelles Glasflaschenverbot – vom Kreisverkehr Homberger-/Ernst-Holla-Straße bis zum Ende des Umzugs, einschließlich des gesamten Friedrich-Ebert-Platzes. Die Behörden erhoffen sich dadurch weniger Verletzungen und unnötige Notruf-Einsätze.

Für junge Besucher steht entlang der Strecke ein eigenes "Jugendzelt" bereit, das Wasser, Brezeln und Schokolade anbietet. Dort erhalten sie auch Hilfe, falls sie Unterstützung auf dem Heimweg benötigen. Sozialarbeiter und mobile Teams werden zudem im Einsatz sein, um einzugreifen, sollten Minderjährige Anzeichen von übermäßigem Alkoholkonsum zeigen.

Die neuen Regelungen zielen darauf ab, Unfälle zu vermeiden und ein sicheres Umfeld für alle Teilnehmer zu schaffen. Durch Absperrungen, Alkoholkontrollen und Betreuungsangebote soll der Schutz der Besucher gewährleistet werden. Die Stadt betont, dass die Sicherheit bei den diesjährigen Karnevalsfeierlichkeiten oberste Priorität habe.