28 January 2026, 06:45

SPD lädt zur Bürgerdiskussion über die umstrittene KiBiz-Reform in NRW ein

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "Landschaft des Rhein-Wesfalens" von 1805, das eine Zeichnung eines Dorfes mit Häusern, Bäumen, Hügeln und einem bewölkten Himmel zeigt.

SPD lädt zur Bürgerdiskussion über die umstrittene KiBiz-Reform in NRW ein

SPD-Politiker René Schneider plant eine öffentliche Veranstaltung zur geplanten KiBiz-Reform in Nordrhein-Westfalen. Die Diskussionsrunde findet am 26. Februar 2026 statt und bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, über die geplanten Änderungen in der Kinderbetreuungspolitik zu sprechen. Eine vorherige Anmeldung ist für alle Teilnehmenden erforderlich.

Die Reform des nordrhein-westfälischen Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) hat landesweit für Diskussionen gesorgt. Zu den umstrittenen Vorschlägen gehören größere Gruppengößen, weniger Fachpersonal und gekürzte Betreuungszeiten. Zwar steht die endgültige Verabschiedung noch in einigen Monaten an, doch bereits an diesem Freitag beginnen die Beratungen im Landtag.

Bei der Februar-Veranstaltung wird Nina Andrieshen, SPD-Abgeordnete aus der Region, die Reformpläne vorstellen. Sie unterstützt die Änderungen als notwendig, um die Zukunft der Kitas zu sichern. Gleichzeitig betont sie, dass dringend zusätzliche Mittel und Personal benötigt werden, um Qualität und Zugang für alle Familien zu gewährleisten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Fragen stellen, eigene Erfahrungen einbringen und ihre Meinung äußern. Die Veranstaltung dauert voraussichtlich etwa 1,5 Stunden; Anmeldungen sind unter www.reneschneider.de/kita möglich. Ein zweites Treffen zum gleichen Thema folgt am 28. April 2026 in Voerde. Auch diese Diskussion, die im Vereinsheim des TV Voerde in der Rönskenstraße 54a stattfindet, wird von Schneider moderiert.

Das anstehende Forum bietet Bürgern eine Plattform, um sich vor dem weiteren Fortgang der KiBiz-Reform einzubringen. Da die parlamentarischen Debatten bald beginnen, könnten die Ergebnisse der Diskussionen Einfluss auf die Umsetzung der Pläne nehmen. Die Folge-Veranstaltung im April gibt der Bevölkerung eine weitere Gelegenheit, Feedback zu geben.