Schwerins Weihnachtsmarkt glänzt mit finnischem Flair und stillen Stunden
Doris DowergSchwerins Weihnachtsmarkt glänzt mit finnischem Flair und stillen Stunden
Schwerins Weihnachtsmarkt mit festlichem Auftakt eröffnet
Am Dienstag hat Schwerins Weihnachtsmarkt offiziell seine Pforten geöffnet – mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie und 93 Ständen. Zu den Gästen zählten lokale Persönlichkeiten wie Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt, der in seiner Rede kindliche Erinnerungen teilte, darunter seine einstige Angst vor dem Nikolaus. Auch Pastorin Simone Carstens-Kant von der Marktkirche gab anlässlich der Eröffnung einen besonderen Segen.
Die feierliche Eröffnung umfasste Weihnachtslieder, die Inbetriebnahme eines 13 Meter hohen Weihnachtsbaums sowie frisch gebackene Brezeln, die an die Besucher verteilt wurden. In diesem Jahr umfasst der Markt 32 Handwerksstände, 21 Essensbuden, 18 Getränkeausschänke, 16 Süßwarenstände und sechs Fahrgeschäfte. Zudem stehen am Roten Turm zwei kostenlose Stände für lokale Vereine bereit, die dort ihre Arbeit präsentieren können.
Zu den Neuerungen gehören ein Finnisches Dorf mit Feuerstellen und skandinavischen Leckereien sowie festliche Lichter am Ratshof und eine illuminierte Fassade des Stadthauses. Ein weiterer, separater Weihnachtsmarkt hat zudem in der Nähe des Opernhauses seine Türen geöffnet. Für lärmempfindliche Besucher gibt es täglich eine "Stille Stunde" in der ersten Öffnungsstunde; am 8. Dezember bleibt die Musik sogar komplett ausgeschaltet.
André Schröder, Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz, lobte die Zusammenarbeit zwischen Schwerin und der umliegenden Region. Er betonte die kulturelle Bedeutung des Marktes, während Oberbürgermeister Vogt dessen wirtschaftliche Relevanz für die Stadt hervorhob.
Der Weihnachtsmarkt präsentiert sich in diesem Jahr mit erweiterten Angeboten und barrierearmen Zugängen. Besucher können neue Attraktionen wie das Finnische Dorf erkunden oder die ruhigeren Morgenstunden während der "Stillen Stunde" genießen. Die Veranstalter wollen das diesjährige Fest zu einem der inklusivsten bisher machen.