05 February 2026, 02:35

Schüler in Mönchengladbach diskutieren mit Bürgermeister über Politik und Mitbestimmung

Ein altes Buch mit einer Zeichnung einer Stadt mit einigen Gebäuden und einem Logo, mit Text, der weitere Details zur Stadt liefert.

Schüler in Mönchengladbach diskutieren mit Bürgermeister über Politik und Mitbestimmung

Neue Dialogreihe in Mönchengladbach: Schüler treffen Bürgermeister

In Mönchengladbach hat offiziell eine neue Gesprächsreihe begonnen, die Schülerinnen und Schüler mit lokalen Verantwortungsträgern zusammenbringt. Am 8. Juli 2025 trafen sich zehn Jugendliche aus zwei Schulen der Stadt mit Bürgermeister Marcel Kreutz, um über politische Themen und Wahlversprechen zu diskutieren. Ziel der Initiative ist es, die Mitwirkung junger Menschen an Entscheidungsprozessen zu stärken.

An dem Treffen nahmen Schülerinnen und Schüler der Nelson-Mandela-Gesamtschule und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums teil. Zusammen mit Bürgermeister Kreutz und Vertretern des Vereins Mönchengladbach für Demokratie und Vielfalt kamen sie zusammen. Der Verein unterstützte die Jugendlichen organisatorisch und inhaltlich bei der Vorbereitung der Gespräche.

Die Schüler wollen ihre Anliegen vorbringen, Wahlversprechen unter die Lupe nehmen und erkunden, wie politische Entscheidungen zustande kommen. Roland Vossebrecker, Vorstandsmitglied des Vereins, bezeichnete das Projekt als "Demokratie zum Anfassen". Er betonte, wie wichtig es sei, jungen Menschen eine direkte Stimme in der kommunalen Politik zu geben.

Bürgermeister Kreutz lobte das Engagement und die Einsatzbereitschaft der Jugendlichen. Die Initiative lädt zudem weitere Schulen der Region ein, sich an künftigen Diskussionen zu beteiligen. Damit ist der erste offizielle Schritt einer Reihe getan, die regelmäßige Austauschformate zwischen Jugendlichen und Stadtvertretern schaffen soll.

Der Start folgt auf eine Podiumsveranstaltung Anfang Juli. Zwar gibt es bisher kaum dokumentierte Jugendbeteiligung in Mönchengladbach – doch diese Reihe setzt nun einen Rahmen für einen kontinuierlichen Dialog. Schulen und lokale Akteure werden auch künftig zusammenarbeiten, um das Programm weiter auszubauen.