23 May 2026, 12:19

Schornsteinfeger und Behörden diskutieren Klimaschutz und Energiewende in Münster

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Schornsteinfeger und Behörden diskutieren Klimaschutz und Energiewende in Münster

Vertreter von Behörden und Schornsteinfegern trafen sich kürzlich zu Gesprächen über die zentralen Herausforderungen des Handwerks. Anlässlich der Glücksgang-Feier in Münster kamen Führungskräfte zusammen, um Themen wie die Energiewende und die steigende Nachfrage nach Beratungsleistungen zu erörtern. Im Mittelpunkt standen auch die Rolle der Schornsteinfeger beim Klimaschutz sowie ihre hoheitlichen Aufgaben.

Der Regierungsbezirk Münster ist in 231 Kehrbezirke unterteilt, die jeweils von einem zugelassenen Bezirks-Schornsteinfeger für eine Amtszeit von sieben Jahren betreut werden. Diese Fachleute übernehmen öffentliche Aufgaben, darunter die Überprüfung von Heizungsanlagen, die Führung von Kehrbüchern sowie die Mitwirkung bei Baugenehmigungsverfahren nach Landesrecht. Ihre Arbeit untersteht der Aufsicht der Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen, die sie in ihre Ämter berufen.

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Im Rahmen der Veranstaltung sprachen Regierungspräsident Andreas Marschan und der Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Münster über eine engere Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden. Ein zentrales Thema war der Beitrag des Handwerks zur Klimapolitik, da regelmäßige Heizungsprüfungen helfen, CO₂-Emissionen zu reduzieren. Zudem wurde der wachsende Bedarf an öffentlichen Beratungsangeboten im Zuge der Energiewende hervorgehoben.

Die Feierlichkeiten unterstrichen die Bedeutung der Schornsteinfeger sowohl für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben als auch für den Umweltschutz. Angesichts von 231 zu betreuenden Bezirken bleiben ihre Kontroll- und Beratungstätigkeiten auch künftig entscheidend – besonders vor dem Hintergrund sich wandelnder Energiepolitiken. Die Gespräche signalisierten eine stärkere Verzahnung zwischen Innung und Bezirksregierung für die kommende Zeit.

Quelle