RWE sichert LNG-Deals und Batteriespeicher-Projekte mit den Emiraten
Doris DowergRWE plant LNG- und Batteriespeicher-Deals mit den VAE - RWE sichert LNG-Deals und Batteriespeicher-Projekte mit den Emiraten
RWE hat während des jüngsten Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz Absichtserklärungen mit zwei staatlichen Unternehmen der Vereinigten Arabischen Emirate unterzeichnet. Die Vereinbarungen konzentrieren sich auf Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) sowie mögliche Investitionen in Batteriespeicherprojekte in Deutschland.
Die Abkommen betreffen LNG-Lieferungen durch Adnoc sowie gemeinsame Batteriespeicher-Vorhaben mit Masdar und markieren damit einen Schritt in der deutschen Energiestrategie.
RWE wird mit Adnoc über die Sicherung von LNG-Mengen von bis zu einer Million Tonnen pro Jahr für ein Jahrzehnt verhandeln. Unternehmenschef Markus Krebber bezeichnete die Partnerschaft als "strategisch" und betonte ihre Bedeutung für die Stärkung der Energieversorgungssicherheit Deutschlands und Europas.
Neben den LNG-Gesprächen plant RWE, gemeinsam mit Masdar in Batteriespeicherprojekte zu investieren. Die Verhandlungen werden Modernisierungen der bestehenden Anlagen von RWE sowie neue Projekte umfassen. Stand Ende September 2025 betreibt das Unternehmen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 1,2 Gigawatt in den USA, Europa und Australien, während weitere 2,7 Gigawatt im Bau sind.
Die Absichtserklärungen wurden während des Staatsbesuchs von Merz unterzeichnet und besiegeln die Zusammenarbeit von RWE mit den emiratischen Firmen. Konkrete Ausbauziele für die Batteriespeicherkapazität bis 2035 wurden in den Vereinbarungen nicht genannt.
Die Abkommen ebnen den Weg für langfristige LNG-Importe und ein mögliches Wachstum im Bereich Batteriespeicher in Deutschland. Die bestehende Speicherkapazität von RWE und die laufenden Projekte bilden die Grundlage für künftige Erweiterungen. Weitere Details zu Mengen und Zeitplänen hängen von den anstehenden Verhandlungen ab.