Rückruf von Tiefkühl-Bratwürsten: Bakterien in neun Bundesländern entdeckt
Iwona KohlRückruf von Tiefkühl-Bratwürsten: Bakterien in neun Bundesländern entdeckt
Großflächiger Rückruf von Tiefkühl-Bratwürsten in neun Bundesländern
Ein flächendeckender Rückruf von Tiefkühl-Bratwürsten betrifft derzeit neun deutsche Bundesländer. Der Alarm wurde ausgelöst, nachdem Tests eine bakterielle Verunreinigung des Produkts nachwiesen. Der Hersteller Monolith Frost GmbH warnt Verbraucher dringend davor, die betroffenen Würste zu verzehren.
Betroffen ist die "Dicke Bratwurst, tiefgekühlt", die in 1.000-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19. Januar 2026 verkauft wurde. Das in Leopoldshöhe (Nordrhein-Westfalen) ansässige Unternehmen bestätigte das Kontaminationsrisiko. Der Verzehr der Würste könnte zu Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfen und Fieber führen.
Die betroffenen Bundesländer sind Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen. Kunden werden aufgefordert, das Produkt zurückzugeben – sie erhalten den vollen Kaufpreis erstattet.
Dieser Rückruf folgt auf eine weitere kürzliche Rücknahme eines Snackprodukts aus ähnlichem Anlass. Erst vor Kurzem war zudem ein veganes Erzeugnis aus den Regalen genommen worden. Monolith Frost hat unter der kostenlosen Hotline 0800 66 66 548 eine Anlaufstelle für Rückfragen eingerichtet.
Das Unternehmen entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und betonte, dass die Sicherheit der Kunden oberste Priorität habe. Verbraucher in den neun genannten Bundesländern sollten ihre Gefrierfächer auf die zurückgerufenen Bratwürste überprüfen. Für weitere Informationen steht die Hersteller-Hotline zur Verfügung. Bei Rückgabe des betroffenen Produkts wird eine vollständige Erstattung angeboten.






