27 June 2026, 04:24

Rossmann stoppt Logistikzentrum in Lünen – 1.400 Jobs fallen weg

Stadt L"unen bedauert den Rückzug von Rossmann - Pläne werden gemeinsam mit der Politik vorangetrieben

Rossmann stoppt Logistikzentrum in Lünen – 1.400 Jobs fallen weg

Rossmann zieht Pläne für Logistikzentrum in Lünen zurück

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Der Drogeriemarktkette Rossmann hat seine Pläne zum Bau eines Logistikzentrums in Lünen zurückgezogen. Die Anlage hätte auf dem ehemaligen Industriegelände von Steag 1.400 Arbeitsplätze geschaffen. Die Entscheidung des Unternehmens folgt auf politische Diskussionen, die bei der Führungsetage einen negativen Eindruck hinterließen.

Das geplante Logistikdrehkreuz sollte auf dem alten Steag-Gelände entstehen. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg hatte die Vorteile einer Ansiedlung betont, darunter sichere Arbeitsplätze, höhere Gewerbesteuereinnahmen und eine stärkere lokale Kaufkraft. Zudem rief sie alle Fraktionen im Stadtrat auf, die Bemühungen zur Ansiedlung von Unternehmen an diesem Standort zu unterstützen.

Der technische Beigeordnete Arnold Reeker bestätigte, dass die Entwicklung des Steag-Geländes dennoch voranschreiten werde. Rossmann hingegen erklärte, der Rückzug stehe in keinem Zusammenhang mit der Arbeit der Stadtverwaltung. Das Unternehmen lobte die Verwaltung ausdrücklich für ihre professionelle und kooperative Haltung.

Die Stadt bleibt darauf fokussiert, den Bebauungsplan final abzustimmen. Die Verantwortlichen streben an, das Verfahren bis Ende 2026 oder 2027 abzuschließen – unter sorgfältiger Abwägung der nächsten Schritte.

Mit der Absage entfällt ein wichtiger potenzieller Arbeitgeber für Lünen. Die Stadt wird nun nach anderen Möglichkeiten suchen, das Steag-Gelände zu entwickeln. Parallel arbeiten die Behörden weiter am Bebauungsplan, um künftige Wirtschaftsprojekte zu ermöglichen.

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