18 June 2026, 04:17

Rindfleischpreise fallen erneut – Landwirte kämpfen mit sinkenden Erlösen

Rindfleischpreise sink erneut f"ur Bauern - D"oner bleibt teuer

Rindfleischpreise fallen erneut – Landwirte kämpfen mit sinkenden Erlösen

Die Rindfleischpreise sind zum zweiten Mal in Folge gesunken – Rinderhalter müssen bei allen Kategorien mit geringeren Erlösen rechnen. Die jüngste Anpassung trat am Montag, dem 4. August, in Kraft und senkte die Verbandspreise um 10 Cent pro Kilogramm Lebendgewicht (LG).

Die Preiskürzungen betreffen alle Rindertypen. Junge Bullen der Klasse R3 erzielen nun 6,80 Euro/kg LG, während O3-Bullen bei 6,62 Euro/kg LG und U3-Bullen bei 6,85 Euro/kg LG liegen. Bei Schlachtrindern betragen die Sätze für Färsen 6,50 Euro/kg LG in R3 und 6,20 Euro/kg LG in O3. Kühe der Klasse R3 werden mit 6,20 Euro/kg LG bewertet, O3-Kühe mit 6,15 Euro/kg LG.

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Die Schlachthöfe drängen auf noch drastischere Senkungen und fordern eine Kürzung um 20 Cent/kg LG. Der Großhandel kämpft weiterhin mit knappen Beständen, da einige Rindertypen weiterhin Mangelware sind. Trotz gestiegener Verbraucherpreise – die Rindfleischkosten stiegen Anfang Juli im Vergleich zum Vorjahr um 20,8 % – bleibt der Fleischabsatz schwach, wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mitteilt.

Die Landwirte erhalten für alle Rindertypen niedrigere Preise. Der Markt steht weiterhin unter Druck durch schwache Nachfrage und Lieferengpässe. Die Schlachthöfe bestehen auf weitere Preisanpassungen, um die aktuelle Marktsituation widerzuspiegeln.

Quelle