Rheydts historische Kirche bekommt neues Gesicht – Sanierung schreitet voran
Thies FreudenbergerRheydts historische Kirche bekommt neues Gesicht – Sanierung schreitet voran
Rheydts historische Kirche wird umfassend saniert – Fassade soll bis Ende Juni fertig sein
An der historischen Kirche in Rheydt laufen derzeit umfangreiche Sanierungsarbeiten. Geplant ist, die Ost-, Süd- und Westfassaden bis Ende Juni zu restaurieren. Das Projekt erhält eine finanzielle Unterstützung von 2.000 Euro durch die Volksbank im Rheinland eG – bereits das fünfte Mal, dass die Bank die Initiative fördert. Ehrenamtliche und lokale Unternehmen arbeiten Hand in Hand, um das Wahrzeichen für kommende Generationen zu bewahren.
Die Sanierung wurde dringlich, nachdem der Kirchturm im November 2021 wegen Einsturzgefahr abgebaut werden musste. Seither treibt der Bauverein die Reparaturen voran, sichert Fördergelder und Partnerschaften, um das Projekt im Zeitplan zu halten.
Die Volksbank im Rheinland eG steht seit Langem hinter der Initiative und hat nun erneut 2.000 Euro gespendet. Ein Vertreter der Bank lobte das Engagement der Freiwilligen und betonte, dass das Projekt perfekt zu ihrem Gründungsprinzip passe: „Menschen helfen, sich selbst zu helfen.“ Der Erhalt historischer Gebäude bleibe ein zentrales Anliegen der Bank, da dies zum Wohl der Region beitrage.
Um zusätzliche Mittel zu beschaffen, kooperiert der Verein mit einem Winzer aus dem Moseltal und verkauft einen eigenen Riesling. Jeder Euro zählt, um die Sanierung abzuschließen. Doch mit dem Fortschritt der Arbeiten steht die Organisation vor einer neuen Herausforderung: Ein prägnantes Spendenmotto muss her, das die Öffentlichkeit daran erinnert, dass die Arbeit noch nicht beendet ist.
Sobald der Auftrag vergeben ist, soll innerhalb von zwei Monaten das Gerüst aufgestellt werden. Der Verein bleibt entschlossen, das gesamte Bauwerk zu restaurieren und so für die Zukunft zu erhalten. Die Fassade wird voraussichtlich bis Ende Juni fertig sein – dank des gemeinsamen Einsatzes von Ehrenamtlichen, lokalen Betrieben und der Förderung durch die Volksbank.
Doch auch wenn die Fortschritte sichtbar sind, braucht das Projekt weiterhin Unterstützung, um langfristig gesichert zu sein. Die Partnerschaft mit dem Mosel-Winzer und neue Spendenkampagnen werden eine entscheidende Rolle spielen, um die Arbeiten abzuschließen.
