Rheinmetall sichert Millionenauftrag für Reparatur von US-Bradley-Panzern
Iwona KohlRheinmetall sichert Millionenauftrag für Reparatur von US-Bradley-Panzern
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat in den USA einen weiteren Großauftrag erhalten. Beim jüngsten Deal geht es um die Reparatur und Schadensbewertung von Schützenpanzern vom Typ Bradley. Dies folgt auf einen Milliardenaufrag für gepanzerte Mannschaftstransportwagen, der Ende 2022 bekannt gegeben wurde.
Im Oktober 2022 hatte Rheinmetall eine Vereinbarung über 2 Milliarden Euro für die Lieferung von 222 radgetriebenen Jackal-Mannschaftstransportwagen geschlossen. Doch noch im selben Monat war der Aktienkurs des Unternehmens um fast 15 Prozent eingebrochen.
Nun hat die US-Tochter von Rheinmetall einen Auftrag im Wert von 31 Millionen US-Dollar erhalten. Aufgabe ist die Entwicklung von Methoden zur Schadensbewertung und Reparatur der Bradley-Schützenpanzer, die sowohl von der US-Armee als auch von ukrainischen Streitkräften eingesetzt werden.
Ziel des Projekts ist es, Wartungszentren näher an den Kampfeinsatzgebieten einzurichten. Dadurch sollen die Reparaturzeiten verkürzt und mehr Fahrzeuge einsatzbereit gehalten werden. Der Auftrag wurde vom National Center for Manufacturing Sciences vergeben; die Arbeiten sollen bis März 2027 abgeschlossen sein. Die ersten reparierten Bradley-Fahrzeuge sollen bis zu diesem Termin ausgeliefert werden.
Der neue Auftrag erweitert Rheinmetalls Rolle bei der Unterstützung von Militärfahrzeugen der USA und der Ukraine. Durch die Optimierung der Reparaturprozesse will das Unternehmen die Verfügbarkeit der Bradley-Schützenpanzer im aktiven Dienst erhöhen. Die Fertigstellung des Projekts ist für Anfang 2027 geplant.






