30 April 2026, 18:26

Rasante Verfolgungsjagd durch Dortmund endet mit Festnahme eines 26-Jährigen

Ein Rennauto, das auf einer Rennstrecke fährt, mit einem Polizeiwagen im Hintergrund, umgeben von Gras, Pflanzen, Bäumen und einem Zaun, mit einem Fahrzeug auf der rechten Seite und Text unten.

Rasante Verfolgungsjagd durch Dortmund endet mit Festnahme eines 26-Jährigen

Ein 26-jähriger Mann aus Kamen muss sich nun wegen mehrerer Straftaten vor Gericht verantworten, nachdem er die Polizei zu einer rasanten Verfolgungsjagd durch Dortmund gezwungen hatte. Der Vorfall begann, als Beamte auf der Lanstroper Straße einen blauen Ford Focus ohne eingeschaltetes Abblendlicht entdeckten. Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass das Fahrzeug gefälschte Kennzeichen trug und der Fahrer keinen gültigen Führerschein besaß.

Erstmals aufgefallen war der Ford Focus spätabends auf der Lanstroper Straße, als er ohne Licht auf die Streifenwagen zukam. Die Polizei leitete eine Kontrolle ein und folgte dem Wagen, der in die Friedrichshagenstraße abbog und anschließend auf die A2 in Richtung Oberhausen auffuhr. Zunächst hielt der Fahrer hinter dem Polizeifahrzeug an, doch an der Anschlussstelle Dortmund-Nordost gab er plötzlich Gas und flüchtete.

Die Verfolgung eskalierte, als der Mann bei Rot über die Kreuzungen Dortmunder Straße und Kupferstraße raste und dabei beinahe einen anderen Verkehrsteilnehmer rammte. Trotz dichtem Verkehr erreichte er in einer 70er-Zone Tempo 120. An der Viktoriastraße und Konrad-Adenauer-Straße wich er sogar auf den Gehweg aus, ohne jedoch Fußgänger zu gefährden.

Schließlich konnte die Polizei den Ford in einer Sackgasse der Ronnstraße stellen. Bei der Festnahme leistete der Fahrer Widerstand und musste in Handschellen gelegt werden. Eine Durchsuchung förderte die ursprünglichen Kennzeichen im Kofferraum zutage – die angebrachten Nummernschilder stammten von einem Nissan.

Die Ermittler beschlagnahmten den Ford Focus, die Kennzeichen sowie das Handy des Mannes als Beweismittel. Ihm werden nun Fahren ohne Führerschein, illegales Straßenrennen, Verstöße gegen die Zulassungs- und Versicherungspflicht vorgeworfen.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, doch der Beschuldigte bleibt vorerst in Untersuchungshaft. Sein Fahrzeug wurde sichergestellt, und die Ermittlungen zu den gefälschten Kennzeichen und der fehlenden Versicherung laufen weiter. In den kommenden Wochen wird der Fall vor Gericht verhandelt.

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