Polizeiwache Rheinbach feiert Neuanfang nach Flutschäden und Sanierung
Polizeiwache Rheinbach nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet
Die Polizeidienststelle in Rheinbach hat nach umfassenden Renovierungsarbeiten offiziell wieder ihre Türen geöffnet. An der feierlichen Wiedereröffnung am 30. April 2025 nahmen Innenminister Herbert Reul, Polizeipäsident Frank Hoever, Rheinbachs Bürgermeister Ludger Banken sowie Gabriele Willems, Vorstandsvorsitzende des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW), teil. Das Gebäude war seit den schweren Flutschäden im Jahr 2021 geschlossen gewesen.
Im Juli 2021 hatten heftige Überschwemmungen das Kellergeschoss der Wache unter 1,20 Meter Wasser gesetzt. Die Schäden zerstörten Heizungsanlagen und Serverräume, sodass die Polizei vorübergehend umziehen musste. Ein mobiler Einsatzwagen und später eine Containerlösung dienten als provisorische Unterkünfte, während die Streifenwagen von Meckenheim aus im Einsatz waren – drei Kilometer entfernt.
Die Sanierungsarbeiten begannen 2023 unter der Leitung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalen (BLB NRW). Um künftige Hochwasserschäden zu vermeiden, wurden Heizungsanlagen und Serverräume in den Dachgeschossbereich verlegt. Die Beamten kehrten am 28. April 2025 an den zentralen Standort in Rheinbach zurück – kurz vor der offiziellen Wiedereröffnung.
BLB-NRW-Chefin Gabriele Willems erläuterte, die Modernisierungen seien darauf ausgelegt, die Einsatzbereitschaft auch bei Extremwetter zu gewährleisten und gleichzeitig einen zeitgemäßen Arbeitsplatz zu schaffen. Innenminister Herbert Reul bestätigte, dass die Containerlösung als Reserve für andere Notfälle vorgehalten werde.
Die zentrale Lage der Wache in Rheinbach bietet Bürgern eine gute Erreichbarkeit und kurze Wege zum Rathaus sowie zum Amtsgericht. Die Sanierung behebt nicht nur frühere Schwachstellen, sondern verbessert auch die Arbeitsbedingungen für die Polizeibeschäftigten.
