23 May 2026, 06:17

Polizei Mönchengladbach ahndet 204 Verstöße bei Ablenkung im Straßenverkehr

POL-MG: Kontrolltag im Rahmen der europäischen Aktionswoche ROADPOL zum Thema "Fokus auf die Straße"

Polizei Mönchengladbach ahndet 204 Verstöße bei Ablenkung im Straßenverkehr

Die Polizei in Mönchengladbach ist im Rahmen einer einwöchigen Verkehrssicherheitskampagne hart gegen Ablenkung am Steuer vorgegangen. Vom 6. bis 12. Oktober beteiligten sich Beamte an der Aktion Konzentration im Verkehr und kontrollierten gezielt Autofahrer und Radfahrer, die während der Fahrt elektronische Geräte nutzten. Die Kontrollen sollten Unfälle durch Unaufmerksamkeit verringern und die Einhaltung der Verkehrsregeln strenger durchsetzen.

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Die Aktion fand an zwei Tagen in Rheydt und Mönchengladbach statt, wo Einsatzteams gemeinsame Kontrollen durchführten. Insgesamt wurden 204 Verkehrsteilnehmer – sowohl Autofahrer als auch Radfahrer – wegen Verstößen angehalten. Davon erwischten die Beamten 38 Personen, die ihr Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung benutzten.

Fünf Fahrer nutzten während der Fahrt Navigationsgeräte, und zwei wurden dabei ertappt, wie sie sich Videos auf ihrem Handy ansahen. Zudem registrierten die Beamten 16 Verstöße gegen die Gurtpflicht und zwei Rotlichtvergehen. Vier Personen fuhren ohne gültigen Führerschein.

Die Polizei wies auf die Gefahren selbst kurzer Ablenkungen hin: Ein zweisekündiger Blick auf einen Instagram-Reel kann in einer Tunnelsituation bereits 10 Meter unbewusste Strecke bedeuten. Bei Tempo 50 entspricht das Lesen einer WhatsApp-Nachricht in derselben Zeit einem „blinden“ Fahren über 30 Meter.

Ziel der Kampagne war es, durch konsequente Kontrollen und Aufklärung die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Angesichts von 204 angehaltenen Fahrzeugen und zahlreichen Verstößen betonten die Behörden die Notwendigkeit eines größeren Problembewusstseins. Die Ergebnisse der Aktion fließen nun in die Planung künftiger Verkehrskontrollstrategien ein.

Quelle