21 April 2026, 10:22

Politische Initiative gegen Hundekot: Ohligs will saubere Wege und Parks

Ein Hund neben einem Haufen Müllsäcke auf einer Straße, mit Menschen, Fahrzeugen, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Politische Initiative gegen Hundekot: Ohligs will saubere Wege und Parks

Mehrere politische Gruppen im Stadtbezirk Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid haben sich zusammengeschlossen, um ein zunehmend drängendes Problem anzugehen: Hundekot, der öffentliche Flächen verschmutzt. Bündnis 90/Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender (BfS) haben nach zahlreichen Beschwerden über verunreinigte Gehwege, Grünflächen und Friedhöfe eine offizielle Anfrage eingereicht. Ihr Ziel ist es, praktische Lösungen für saubere Straßen und ein besseres Miteinander zwischen Anwohnern und Hundebesitzern zu finden.

Die Anfrage folgt auf eine Zunahme öffentlicher Meldungen über zurückgelassenen Hundekot in gemeinsam genutzten Bereichen. Besonders betroffen sind stark frequentierte Orte wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, wo Mülleimer und Kotbeutelspender oft unzureichend sind. Um dem Problem zu begegnen, fordert der Antrag eine detaillierte Überprüfung der Hundepopulation im Bezirk sowie des bestehenden Entsorgungssystems.

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Neben Verbesserungen der Infrastruktur setzt sich der Vorschlag auch für strengere Kontrollen und Aufklärungskampagnen ein. Damit soll den Haltern ihre Verantwortung bewusst gemacht werden, während gleichzeitig die ordnungsgemäße Entsorgung erleichtert wird. Die Fraktionen betonen, dass es sich nicht um eine anti-hundefeindliche Initiative handelt, sondern darum, die Lebensqualität für alle zu erhöhen.

Durch Datenerhebung und Bedarfsanalyse will der Rat einen Plan für langfristige Verbesserungen erarbeiten. Dazu gehören besser platzierte Mülleimer, mehr Kotbeutelspender und klarere Regeln, um die Verschmutzung in stark genutzten Gebieten zu reduzieren.

Die Anfrage markiert den ersten Schritt zu saubereren öffentlichen Flächen im Bezirk. Sollte sie angenommen werden, werden die Ergebnisse als Grundlage für neue Maßnahmen dienen, um Hundekot zu verringern und verantwortungsvolles Halten zu fördern. Die Fraktionen erwarten, dass die Änderungen langfristig sowohl Anwohnern als auch Hundebesitzern zugutekommen.

Quelle