16 April 2026, 20:23

NRW startet mit spektakulärer Lichtshow die Olympia-Bewerbung 2032

Plakat für die Olympischen Spiele 1980 in Moskau mit einer beleuchteten Brücke über Wasser, Feuerwerk am Nachthimmel und Gebäuden im Hintergrund mit Text.

NRW startet mit spektakulärer Lichtshow die Olympia-Bewerbung 2032

Nordrhein-Westfalen startet mit spektakulärer Lichtshow die öffentliche Kampagne für die Olympische Bewerbung 2032

Am 19. Januar 2026 leitet Nordrhein-Westfalen mit einer beeindruckenden Lichtinstallation die öffentliche Werbekampagne für die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen Spiele 2032 ein. Das markante Doppelbalken-Gebäude des UNESCO-Welterbes Zeche Zollverein in Essen wird dabei in ein besonderes Licht getaucht. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen, bei der auch Reden lokaler Amtsträger und Sportler auf dem Programm stehen.

Die Illumination markiert den Auftakt einer landesweiten Initiative, die die Bevölkerung aktiv in die Bewerbung einbinden soll. Besucher haben die Möglichkeit, ihre Namen oder kurze Botschaften zu den Olympischen Spielen einzureichen, die anschließend auf die Fassade projiziert werden. Ein Bühnenprogramm präsentiert Essener Athletinnen und Athleten, während Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes NRW, das Publikum ansprechen werden.

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Um 17:20 Uhr, noch vor der Lichtshow, wird ein Gruppenfoto den Moment festhalten. Die Veranstaltung bildet den Auftakt für eine breite öffentliche Abstimmung über die Olympische Bewerbung. Am 19. April 2026 sind fast vier Millionen Einwohner in 53 Kommunen aufgerufen, in Bürgerentscheiden abzustimmen – die größte öffentliche Befragung im Rahmen einer Olympischen Bewerbung.

Um die Bevölkerung vorzubereiten, startet drei Monate vor der Abstimmung eine umfassende Informationskampagne. Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger die Details der Bewerbung kennen, bevor sie ihre Entscheidung treffen.

Der Termin am 19. Januar läutet einen intensiven Prozess der Bürgerbeteiligung ein. Mit den für April geplanten Referenden erhalten die Einwohner bald die Gelegenheit, sich dafür oder dagegen auszusprechen, ob die Region Rhein-Ruhr die Spiele 2032 ausrichten soll. Das Ergebnis wird die weitere Ausrichtung der Bewerbung maßgeblich prägen.

Quelle