07 February 2026, 06:42

NRW-Polizei erhöht Sicherheitsmaßnahmen für den Karneval 2025

Eine Gruppe von Polizisten steht vor einer Menschenmenge, einige tragen Mützen und Masken, mit Fahrrädern und einer Bank im Vordergrund und Bäumen und Himmel im Hintergrund, während sie auf einer Anti-Terror-Demonstration in Berlin fotografiert werden.

NRW-Polizei erhöht Sicherheitsmaßnahmen für den Karneval 2025

Polizei in Nordrhein-Westfalen bereitet sich auf erhöhte Sicherheit während der Karnevalszeit vor

Die Behörden in Nordrhein-Westfalen rüsten sich für verschärfte Sicherheitsvorkehrungen in der diesjährigen Karnevalssaison. Angesichts großer Menschenmengen und einer allgemeinen Terrorgefahr warnen die Behörden vor anhaltenden Risiken. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass die Feierlichkeiten unter größtmöglicher öffentlicher Sicherheit stattfinden können.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat auf mögliche Sicherheitsrisiken hingewiesen, da die Karnevalsveranstaltungen wie jedes Jahr Hunderttausende anziehen. Zwar wurden keine genauen Zahlen zur Gesamtzahl der eingesetzten Beamten genannt, doch allein in Köln werden am Weiberfastnacht über 1.400 zusätzliche Polizeikräfte im Einsatz sein. Die lokalen Behörden entscheiden je nach Lage vor Ort über konkrete Maßnahmen.

Zu den Sicherheitskonzepten gehören mobile Fahrzeugsperren, um Zugangspunkte zu kontrollieren. Gezielte Videoüberwachung soll an neuralgischen Punkten eingesetzt werden, und waffenfreie Zonen werden strikt durchgesetzt. Ziel ist es, einen Ausgleich zwischen Schutz und Festtagsstimmung zu schaffen, damit die Jecken unbeschwert feiern können.

Die Maßnahmen sind eine Reaktion auf die Dimension der Veranstaltungen sowie auf die allgemeine Sicherheitslage. Während der gesamten Karnevalszeit wird die Polizei präventiv und sichtbar präsent sein. Veranstalter und Behörden arbeiten Hand in Hand, um Risiken zu minimieren und gleichzeitig Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.