30 March 2026, 16:29

NRW lockt Quereinsteiger mit kostenloser Kita-Ausbildung an

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NRW lockt Quereinsteiger mit kostenloser Kita-Ausbildung an

Nordrhein-Westfalen startet Förderprogramm: Quereinsteiger für Kitas gesucht

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Ein neues Förderprogramm in Nordrhein-Westfalen soll Berufswechslerinnen und Berufswechsler für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen gewinnen. Mit der Initiative will das Land dem Fachkräftemangel begegnen, indem es Teilzeitausbildungen in der frühkindlichen Bildung anbietet. Eine der Interessentinnen ist Heidi Borda, eine ehemalige Biologieprofessorin aus Peru, die bereits einen Probearbeitstag in der AWO-Kita Sonnenblume in Alfter absolviert hat.

Die Kosten für die Ausbildung übernimmt das Land im Rahmen eines Pilotprojekts. Die Teilnehmer können berufsbegleitend lernen, was den Einstieg für Fachkräfte aus anderen Branchen erleichtert. Janina Knott, die 19 AWO-Kitas in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis leitet, begrüßt den inklusiven Ansatz des Programms – es richtet sich an Bewerber mit unterschiedlichen Werdegängen, nicht nur an Akademiker.

Heidi Bordas wissenschaftliche Expertise hat das Team der Kita besonders beeindruckt. Einrichtungsleiterin Sandra Lütz ist überzeugt, dass Bordas biologisches Wissen die Lernerfahrungen der Kinder bereichern könnte – zumal das Thema bei den Kindern bereits beliebt ist. Der Probearbeitstag markierte für Borda den ersten Schritt in Richtung eines möglichen Berufswechsels.

Das Ziel des Programms ist klar: mehr qualifiziertes Personal für die frühkindliche Bildung zu gewinnen. Durch finanzielle Unterstützung und flexible Ausbildungsmodelle hofft Nordrhein-Westfalen, die Personalengpässe in Kitas landesweit zu verringern. Bei Erfolg könnte das Pilotprojekt weitere Fachkräfte wie Heidi Borda für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen begeistern. Die Landesförderung beseitigt finanzielle Hürden, während die Teilzeitausbildung es den Teilnehmern ermöglicht, während des Lernens weiter zu verdienen. Der Fokus liegt derzeit darauf, die Belegschaft auszubauen, um die wachsende Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu decken.

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