Niederländer mit Haftbefehl nach illegalem Feuerwerkstransport festgenommen
Iwona KohlNiederländer mit Haftbefehl nach illegalem Feuerwerkstransport festgenommen
Bundespolizisten hielten am 20. August 2025 an der Raststätte Knauheide auf der Autobahn A3 einen 32-jährigen Niederländer an. Eine Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Weiden in der Oberpfalz vorlag.
Der Mann war mit einem niederländisch zugelassenen Pkw über den ehemaligen Grenzübergang Elten auf der Autobahn nach Deutschland eingereist. Bei einer Kontrolle in Waldsassen im Dezember 2022 war er dabei erwischt worden, ohne die erforderliche Sprengstofferlaubnis Feuerwerkskörper ins Land bringen zu wollen.
Im April 2023 verurteilte ihn das Amtsgericht Tirschenreuth nach dem Sprengstoffgesetz. Das Gericht verhängte eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 25 Euro oder alternativ eine 120-tägige Freiheitsstrafe. Da der Mann die Strafe nicht zahlte, erließ die Behörde den Haftbefehl.
Die Bundespolizei brachte ihn zur Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Kleve, wo er registriert wurde. Am Donnerstagmorgen wurde er dem Haftrichter am Amtsgericht Kleve vorgeführt, um den Haftbefehl zu vollstrecken.
Der Niederländer wurde wegen der nicht gezahlten Geldstrafe im Zusammenhang mit dem Sprengstoffdelikt festgenommen. Er bleibt bis zu weiteren rechtlichen Schritten in Untersuchungshaft. Der Fall unterstreicht die konsequente Durchsetzung der deutschen Sprengstoffvorschriften an den Grenzübergängen.
