Neuer Hanauer Stadtchor startet – Musik verbindet alle Generationen
Iwona KohlNeuer Hanauer Stadtchor startet – Musik verbindet alle Generationen
Neuer Stadtchor in Hanau entsteht – offen für alle Musikbegeisterten
In Hanau entsteht ein neuer Stadtchor, der Menschen jeden Alters und jeder Fähigkeitsstufe einen offenen und inklusiven Raum für gemeinsames Musizieren bieten soll. Die Initiative entsteht zu einem Zeitpunkt, an dem sich der traditionsreiche Männerchor Frohsinn 1925 Hanau nach fast einem Jahrhundert auflöst. Ehemalige Mitglieder sind nun eingeladen, sich dem neuen Projekt anzuschließen.
Organisiert wird der Hanauer Stadtchor von Damian H. Siegmund, einem freiberuflichen Komponisten und Dirigenten. Sein Ziel ist es, eine einladende Gemeinschaft ohne Leistungsdruck oder feste Verpflichtungen zu schaffen. Das Repertoire des Chors soll vielfältig sein – von Rock und Pop bis hin zu klassischen Stücken.
Bürgermeister Claus Kaminsky unterstützt das Vorhaben nachdrücklich und verweist auf die gesundheitlichen und sozialen Vorteile des Singens. Er betont, dass der Chor für alle offensteht, unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen. Bereits mehrere ehemalige Sänger des Männerchors Frohsinn 1925 haben Interesse an einer Teilnahme bekundet.
Wer neugierig geworden ist, kann an den Schnupperproben teilnehmen, die am Sonntag, 1. März, und Sonntag, 8. März, im Nachbarschaftshaus Lamboy Tümpelgarten (Am Tümpelgarten 21) stattfinden. Eine formlose Anmeldung ist per E-Mail an [email protected] möglich. Der Erfolg des Chors hängt maßgeblich vom Interesse der Bürgerschaft ab – die Organisatoren hoffen auf eine bunte und vielfältige Gruppe von Teilnehmenden.
In der Region gibt es bereits ähnliche Chorgemeinschaften, etwa in Offenbach-Bieber, wo mit Concordia 1874, Polyhymnia 1893 und Frohsinn 1842 gleich mehrere Gesangvereine aktiv sind.
Der neue Chor möchte die Hanauer Gemeinschaft durch Musik zusammenbringen und bietet eine unkomplizierte und zugängliche Möglichkeit zur Mitwirkung. Mit geplanten Schnupperterminen und der Rückendeckung lokaler Verantwortlicher bleibt nun abzuwarten, wie viele Bürgerinnen und Bürger das Angebot annehmen werden.