Neuendorf bleibt DFB-Präsident – einstimmige Wiederwahl für Stabilität und neue Ziele
Irmtraut BeckerNeuendorf bleibt DFB-Präsident – einstimmige Wiederwahl für Stabilität und neue Ziele
Bernd Neuendorf ist für eine zweite Amtszeit zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wiedergewählt worden. Die Abstimmung fand auf dem 45. Ordentlichen DFB-Bundestag statt, wo ihn 253 Delegierte einstimmig unterstützten. Seine Amtszeit stand bisher im Zeichen der Stabilisierung des Verbandes und der Festlegung neuer finanzieller Ziele für die Zukunft.
Neuendorf betonte die Fortschritte während seiner ersten Amtszeit und erklärte, der DFB sei sowohl stabilisiert als auch konsolidiert worden. Zudem behauptete er, der Verband habe nach vergangenen Herausforderungen wieder an Reputation gewonnen. Ein zentrales Versprechen umfasst die vollständige Schuldenbefreiung sowie die Rückzahlung des Darlehens für den DFB-Campus bis zum Ende seiner nächsten Amtszeit.
Unter Neuendorfs Führung hat der DFB ehrgeizige finanzielle Ziele gesetzt. Bis 2029 strebt der Verband den Aufbau von Rücklagen in Höhe von 100 Millionen Euro an. Darüber hinaus wurde eine neue Strategie vorgestellt, mit der die Vereine bis 2030 "organisatorisch zukunftsfähig" gemacht werden sollen.
Silke Sinning wurde zur Vizepräsidentin gewählt und setzte sich mit 124 gegen 113 Stimmen von Silke Raml durch. Nach ihrem Sieg dankte Sinning den Delegierten und unterstrich ihr Engagement für Einheit und Verantwortung im Fußball.
Auf dem Bundestag wurden zudem Bernard Dietz, Silvia Neid und Doris Fitschen zu Ehrenkapitänen der deutschen Nationalmannschaft ernannt.
Neuendorfs Wiederwahl markiert eine Phase der finanziellen und strukturellen Planung für den DFB. Der Verband geht mit klaren Zielen voran: Schuldenabbau, Rücklagenaufbau und langfristige Vereinsentwicklung. Die neu gewählte Vizepräsidentin sowie die Ehrenkapitäne werden eine Rolle bei der Gestaltung der künftigen Ausrichtung des Verbandes spielen.






