Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in modernes Wirtschaftszentrum mit 200 neuen Jobs
Iwona KohlMönchengladbach verwandelt Industriegebiet in modernes Wirtschaftszentrum mit 200 neuen Jobs
Mönchengladbach hat Pläne vorgestellt, das Industriegebiet an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum umzuwandeln. Das Vorhaben ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt und soll Wachstum sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze fördern.
Das Projekt umfasst ein Gelände zwischen der Rheinstraße, der Schwalmstraße, der Hofstraße und der August-Monforts-Straße, direkt neben dem Standort von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen für seine Expansion und die langfristige Standortsicherung in der Stadt. Ein neuer Bebauungsplan mit dem Namen „GE Rheinstraße“ soll die rechtliche Grundlage für das Vorhaben bilden.
Durch die Initiative sollen rund 390 bestehende Arbeitsplätze gesichert und etwa 200 neue geschaffen werden. Zudem ist Platz für ansiedlungsfähige Gewerbebetriebe vorgesehen. Realisierbar wurde das Projekt erst durch den Beschluss, das Busdepot der NEW an die ehemalige Niederrhein-Kaserne in der Kaldenkirchener Straße zu verlegen.
Geplant ist außerdem ein Grün- und Freiflächenkorridor von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt, der Fuß- und Radwege aufwertet. Die neuen Grünflächen sollen zudem bei Starkregen das Kanalsystem entlasten und so den Hochwasserschutz sowie die Klimaresilienz stärken.
Der Ausschuss für Planung, Bau und Stadtentwicklung beriet am Dienstag, dem 23. Juni, über den Beschluss zur Einleitung des Bebauungsplanverfahrens.
Die Neugestaltung wird das Gebiet an der Rheinstraße modernisieren, die lokale Beschäftigung stärken und gleichzeitig die Infrastruktur sowie die ökologische Nachhaltigkeit verbessern. Mit dem Bebauungsplan soll das Projekt nun in die Umsetzung gehen.
