08 February 2026, 08:37

Max Verstappen plant Langstrecken-Debüt – und vermeidet Kalender-Konflikt mit Japan-GP

Zwei Sportwagen auf einer von Gras, Zaun, Pfosten, Bäumen und Gebäuden umgebenen Rennstrecke

Max Verstappen plant Langstrecken-Debüt – und vermeidet Kalender-Konflikt mit Japan-GP

Die Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) hat ihren Zeitplan für die kommende Saison angepasst. Das zweite Rennen findet nun eine Woche früher statt, um eine Überschneidung mit dem Japan Grand Prix zu vermeiden. Unterdessen reichen Max Verstappens Ambitionen über die Formel 1 hinaus: Der dreifache Weltmeister zeigt Interesse an einer Zukunft im Langstreckenrennsport auf der legendären deutschen Strecke.

Verstappen nahm kürzlich an zwei Veranstaltungen auf der Nürburgring-Nordschleife teil – am 27. September 2025. Gemeinsam mit Chris Lulham gewann er im Ferrari 296 GT3 den 57. ADAC Barbarossapreis. Noch am selben Tag startete er beim VdM-Regionalkreis-West-Traditionstreffen. Zwar ist die genaue Anzahl seiner Runden auf der Nordschleife nicht bestätigt, doch seine Teilnahme hat Spekulationen über seine langfristigen Rennpläne befeuert.

Der niederländische Fahrer hat wiederholt seinen Wunsch geäußert, bei den 24 Stunden Nürburgring anzutreten. Andreas Gülden, einst Verstappens Fahrlehrer, unterstützt dieses Vorhaben und hofft auf ein Wiedersehen mit ihm auf der Strecke. Güldens Äußerungen unterstreichen Verstappens wachsendes Engagement im Langstreckensport – trotz seiner anhaltenden Dominanz in der Formel 1.

Unterdessen offenbarten Tests in Barcelona Leistungslücken bei Mercedes. Der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya behauptete, der W17-Boliden des Teams sei während der Vorsaisontests drei bis vier Sekunden langsamer gefahren, als es seinem tatsächlichen Potenzial entspreche. Diese Beobachtung nährt die Debatten über die Vorbereitungen des Teams auf die neue Saison.

Die Terminänderung der NLS sorgt dafür, dass es keine Kollision mit dem Japan Grand Prix gibt, und schafft so für Teams und Fahrer klarere Rennkalender. Verstappens Erfolge am Nürburgring sowie seine Langstreckenpläne unterstreichen seine Vielseitigkeit jenseits der Formel 1. Mercedes hingegen sieht sich mit Fragen zu seiner Testperformance konfrontiert, während der Saisonstart näher rückt.