Margarete Roderig erhält Bundesverdienstkreuz für jahrzehntelanges soziales Engagement
Doris DowergMargarete Roderig erhält Bundesverdienstkreuz für jahrzehntelanges soziales Engagement
Margarete Roderig ist mit der höchsten zivilen Auszeichnung Deutschlands geehrt worden – für ihr lebenslanges Engagement im sozialen Bereich. Am 9. Dezember 2025 überreichte ihr Essens Oberbürgermeisterin das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die Auszeichnung würdigt ihren jahrzehntelangen Einsatz für benachteiligte Gruppen in der Stadt.
Roderigs Engagement für das soziale Wohl erstreckt sich über mehr als 50 Jahre. Seit 1976 ist sie Mitglied der CDU und amtiert derzeit als Bezirksbürgermeisterin für Essens Stadtbezirk IV. Beruflich war sie unter anderem stellvertretende Leiterin einer Wohnpflegeeinrichtung und Leiterin der Planung beim Haus der Technik e.V.
2003 übernahm sie den Vorsitz des Borbecker Zweigs des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF), eine Position, die sie bis heute innehat. Zwei Jahre später gründete sie den Verein Flotte Socke, der die Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung fördert. Als Vorsitzende und Tanzlehrerin schuf sie einen Raum für gemeinsame Aktivitäten und gegenseitige Unterstützung.
Zu ihren jüngsten Initiativen gehört Borbecker Mahl-Zeit, das sie 2023 ins Leben rief, um Menschen in Not warme Mahlzeiten und Hilfe anzubieten. Noch im selben Jahr ehrte die Stadt Essen ihr Wirken mit der Ehrenplakette der Stadt. Das Bundesverdienstkreuz, das seit 1951 über 260.000 Mal verliehen wurde, reiht sich nun in die Liste ihrer Auszeichnungen ein.
Die Ehrung spiegelt Roderigs vielseitigen Einfluss wider – von der Kommunalpolitik bis hin zur praktischen Gemeinschaftsarbeit. Ihre Projekte setzen sich weiterhin für die Bekämpfung von Ernährungsunsicherheit, die Inklusion von Menschen mit Behinderung und den sozialen Zusammenhalt in Essen ein. Die Verleihungszeremonie markierte einen weiteren Meilenstein in ihrem unermüdlichen Dienst an der Öffentlichkeit.






