"Mainz bleibt Mainz" feiert Jubiläen und setzt auf frischen Wind beim ZDF
Irmtraut Becker"Mainz bleibt Mainz" feiert Jubiläen und setzt auf frischen Wind beim ZDF
Die 71. Ausgabe von "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" wird auf ZDF live ausgestrahlt und verbindet dabei Tradition mit neuen Gesichtern. Die diesjährige Show markiert zwei bedeutende Jubiläen: das 25. Bühnenjubiläum von "Ernst Lustig" – gespielt von Jürgen Wiesmann – und den 100. Geburtstag der Mainzer Hofsänger. Hinter den Kulissen vollzieht sich ein Generationenwechsel, während das ZDF bewährte Stars mit frischem Talent in Einklang bringt.
Die Übertragung des Vorjahres war von Rückschlägen geprägt: Es gab Audio-Probleme, einen Sendungsausfall und einen Zuschauerrückgang auf 3,85 Millionen. Trotz dieser Herausforderungen will die Ausgabe 2024 das Programm mit einer Mischung aus etablierten Namen und aufstrebenden Talenten wiederbeleben.
Eine der größten Neuerungen ist Chrissy Grom, die als erste Frau das Protokoll der Sendung leiten wird. Zudem präsentiert sie eine karnevalistische Rückschau auf das vergangene Jahr, gewürzt mit politischem Humor. Auf der Bühne werden vier politische Redner zu erleben sein, darunter Andreas Schmitt, der SPD-Oberbürgermeisterkandidat, der als "Obermessdiener" die Abschlussrede halten wird.
Unterdessen verabschiedet sich der langjährige Darsteller Hansi Greb von seiner ikonischen Rolle als "Hobbes" und nimmt nach Jahren der Unterhaltung Abschied vom Publikum. Jürgen Wiesmann bleibt hingegen eine zentrale Figur – er feiert ein Vierteljahrhundert als beliebter "Ernst Lustig".
Die Entscheidung des ZDF, die Besetzung zu verjüngen, spiegelt das Bestreben wider, die Sendung zu modernisieren, ohne ihre lange Tradition aus den Augen zu verlieren. Das 100-jährige Jubiläum der Mainzer Hofsänger verleiht der diesjährigen Ausgabe eine zusätzliche Festlichkeit.
Die Karnevalsshow 2024 führt neue Führungspersönlichkeiten und politischen Witz ein, während sie gleichzeitig bedeutende Jubiläen würdigt. Mit Chrissy Grom, die als Pionierin Barrieren durchbricht, und erfahrenen Künstlern wie Wiesmann im Rampenlicht setzt das Programm auf eine Mischung aus Nostalgie und Innovation. Die Ausstrahlung wird zeigen, ob diese Veränderungen die Zuschauerbindung stärken können – nach den technischen Pannen und Quoteneinbrüchen des Vorjahres.