18 April 2026, 20:22

"Lives" triumphiert: Wiener Theaterpreis für ein Stück über Familie und Identität

Offenes Buch mit einem zerzausten Mann in einem Kimono und einer Frau im Bett, die sich während eines heftigen Streits gegenüberstehen, mit sichtbarem Text auf der Seite.

"Lives" triumphiert: Wiener Theaterpreis für ein Stück über Familie und Identität

"Lives" – ein neues Theaterstück über Identität und Familie – gewinnt renommierten Wiener Preis

Ein neues Stück mit dem Titel "Lives" hat einen der wichtigsten Preise bei einem Theaterwettbewerb in Wien gewonnen. Die Inszenierung erzählt die Geschichte einer schwarzen Österreicherin und eines schwulen Kroaten, die sich in Berlin eine Wohnung teilen und davon träumen, eine Familie zu gründen. Vor jeder Vorstellung stimmt ein Video von den Hochzeitsfeierlichkeiten von Meghan Markle und Prinz Harry das Publikum auf die Thematik ein.

Ursprünglich entstand "Lives" als Siegerprojekt des Jugendwettbewerbs 2023 unter dem Motto "Mein Zuhause ist meine Burg". Autor Dino Pešut verfasste das Drehbuch auf Kroatisch, das später von Krešimir Bobaš ins Deutsche übersetzt wurde. Regie führt Isabella Sedlak, die Hauptrollen übernehmen Kira Lorenza Althaler und Markus Bernhard Börger.

Das Stück verbindet selbstironischen Humor, spielerische Leichtigkeit und scharfsinniges Wortspiel, um gängige Vorstellungen von Beziehungen und gesellschaftlichen Normen herauszufordern. Die Produktion ist eine Kooperation zwischen dem Theater Drachengasse und Bar&Co und wird im Wein Theater in der Drachengasse aufgeführt.

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Aus 53 Einreichungen wählte die Jury "Lives" als bestes Projekt aus. Der Sieg ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro sowie dem Auftrag verbunden, eine abendfüllende Fassung zu entwickeln. Die Vorstellung ist noch bis zum 1. Februar 2020 im Theater Drachengasse und bei Bar&Co in Wien zu sehen.

Mit seiner Mischung aus Witz und gesellschaftskritischen Themen hat "Lives" bereits Aufmerksamkeit erregt. Dank des Preisgelds und der verlängerten Spielzeit wird das Stück die Debatte über Identität, Familie und Zugehörigkeit weiter anregen. Interessierte können sich die letzten Aufführungen bis Anfang nächsten Jahres in Wien ansehen.

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