Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Betriebshofdepot
Doris DowergLangenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Betriebshofdepot
Neue Beschränkungen für Bauschutt und Abbruchmaterial im Langenfelder Kommunalbetrieb
Das städtische Betriebshofdepot in Langenfeld hat neue Regelungen für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen eingeführt. Grund für die Änderungen am Standort Hansastraße sind steigende Entsorgungskosten. Anwohner müssen sich nun an strengere Vorgaben halten, was Art und Menge der dort abzugebenden Abfälle betrifft.
Nach den neuen Bestimmungen dürfen Bürger pro Besuch maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt anliefern. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Mörtel, Putz, Keramik, Blumentöpfe und Dachziegel. Gipskartonplatten und Gasbetonsteine werden hingegen nicht angenommen.
Die Gebühr für die Entsorgung am Standort Hansastraße bleibt bei 8,00 Euro pro Anlieferung. Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster und Türen wurden dort bereits bisher nicht akzeptiert – dies gilt weiterhin.
Für größere Mengen müssen die Anwohner die Deponie im Stadtteil Immigrath aufsuchen. Dort können Bau- und gemischte Abbruchabfälle zum Preis von 5,00 Euro pro Kofferraumladung entsorgt werden. Auch private Entsorgungsunternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Materialien gegen Gebühr an.
Ziel der Änderungen ist es, die wachsenden Entsorgungskosten am Standort Hansastraße zu bewältigen. Anwohner mit kleinen Mengen zugelassener Abfälle können die Einrichtung weiterhin nutzen. Wer größere Mengen oder nicht zugelassene Materialien entsorgen muss, ist künftig auf die Bezirksdeponie oder lizenzierte Anbieter angewiesen.
