Langenfeld und Monheim entscheiden über die Zukunft ihrer Wasserpartnerschaft
Doris DowergLangenfeld und Monheim entscheiden über die Zukunft ihrer Wasserpartnerschaft
Die neu gewählten Stadträte von Langenfeld und Monheim am Rhein werden im November 2025 ihre ersten offiziellen Sitzungen abhalten. Beide Gremien werden dabei die Zukunft ihrer langjährigen Wasserpartnerschaft beraten – ein zentrales Thema für die Bürgerinnen und Bürger der beiden Städte. Die anstehenden Beschlüsse könnten die Wasserversorgung für die kommenden Jahre maßgeblich prägen.
Am 4. November tritt der Langenfelder Stadtrat erstmals zusammen, gefolgt von der konstituierenden Sitzung in Monheim am darauffolgenden Tag. Ganz oben auf der Tagesordnung steht die Zukunft des Wasserverbands Langenfeld-Monheim, der seit Jahrzehnten die gemeinsame Wasserversorgung organisiert.
Der scheidende Langenfelder Bürgermeister Frank Schneider hat in seinen letzten Amtstagen die Weichen für diese Diskussionen gestellt. Sein Ziel ist es, den neuen Verwaltungsmannschaften einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen.
In der ersten Novemberwoche werden Gerold Wenzens und Sonja Wienecke als neue Bürgermeister von Langenfeld bzw. Monheim vereidigt. Beide haben öffentlich bekräftigt, die Wasserpartnerschaft aufrechterhalten zu wollen, da sie diese als entscheidend für eine stabile und kostengünstige Wasserversorgung betrachten. Ihre Haltung stößt bereits jetzt auf breite Unterstützung in den jeweiligen Stadträten.
Falls die Gremien den Vorlagen zustimmen, werden Pläne zur Auflösung des Verbands fallen gelassen. Stattdessen sollen neue Verträge ausgearbeitet werden, um die Zusammenarbeit zu verlängern und so die Wasserversorgung für die Bürger beider Kommunen langfristig zu sichern.
Die anstehenden Abstimmungen werden zeigen, ob die Wasserpartnerschaft unter aktualisierten Bedingungen fortgeführt wird. Ein positives Votum würde ein zuverlässiges und bezahlbares Wassersystem für Haushalte und Unternehmen in Langenfeld und Monheim bewahren. Die neuen Bürgermeister haben deutlich gemacht, dass sie die Regelungen zügig finalisieren wollen.






