30 January 2026, 02:42

Landwirte und Bürgermeister planen gemeinsam die Agrarzukunft der Region Wesel

Eine Karte des Deutschen Reichs aus dem 19. Jahrhundert, die den Rhein Fluss hervorhebt.

Landwirte und Bürgermeister planen gemeinsam die Agrarzukunft der Region Wesel

Lokale Verantwortungsträger und Vertreter der Landwirtschaft trafen sich kürzlich, um über Agrarpolitik und zukünftige Pläne zu beraten. An dem Treffen nahmen Bürgermeister aus drei Gemeinden sowie führende Persönlichkeiten des Landvolks Kreisverband Wesel teil. Die Themen reichten von rechtlichen Neuerungen über Herausforderungen bei der Flächennutzung bis hin zu anstehenden Veranstaltungen wie der Grünen Woche 2026.

An der Versammlung beteiligten sich Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Bürgermeister von Kamp-Lintfort, Philipp Richter, Bürgermeister von Rheinberg, sowie der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Leikefeld aus Neukirchen-Vluyn. Sie trafen auf Johannes Leuchtenberg, den Vorsitzenden des Kreislandvolks, und Matthias Platzen, den Geschäftsführer, die über aktuelle Änderungen im Agrarrecht informierten.

Bürgermeister Landscheidt hob lokale Anliegen hervor, darunter die Hochwasserschutzabgabe, den Kiesabbau sowie den Schutz von grünen Ackerflächen im überarbeiteten Flächennutzungsplan von Kamp-Lintfort. Unterdessen zog die Landwirtschaftskammer eine Bilanz der Fortschritte aus dem Jahr 2025 und legte Schwerpunkte für 2026 fest.

Erwähnt wurde auch Eckhard Hinrichs, Vorsitzender des Verbandes, im Zusammenhang mit der Grünen Woche in der Kalenderwoche 3 im Januar 2026. Die Veranstaltung wird mit einer Präsentation der Landwirtschaft aus Niedersachsen aufwarten, darunter Gruppen wie die Landjugend.

Das Treffen bot eine Plattform, um über rechtliche Entwicklungen, Flächennutzungspolitik und zukünftige Agrarveranstaltungen zu diskutieren. Lokale Entscheidungsträger und Landwirtschaftsvertreter verfügen nun über klarere Handlungsempfehlungen für anstehende Herausforderungen und Chancen. Die Pläne für die Grüne Woche 2026 werden zudem die regionalen agrarischen Verbindungen weiter stärken.