Kwasniok warnt vor Hype um Kölns Jungstar El Mala: "Erste Liebe mit 14"
Thies FreudenbergerKwasniok über den Hype um Talent: "Wie die erste Liebe mit 14" - Kwasniok warnt vor Hype um Kölns Jungstar El Mala: "Erste Liebe mit 14"
Lukas Kwasniok, Trainer des 1. FC Köln, kritisiert den wachsenden Hype um Jungtalent Saïd El Mala
In einem aktuellen Interview hat Lukas Kwasniok, Chefcoach des 1. FC Köln, vor den Risiken überzogener Aufmerksamkeit für den jungen Spieler Saïd El Mala gewarnt. Der 21-jährige Mittelfeldspieler entwickelt sich in dieser Bundesliga-Saison kontinuierlich weiter – doch der Trainer befürchtet, dass zu viel Rummel einer Karriere mehr schaden als nützen könnte.
Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung äußerte sich Kwasniok offen über die mediale und brancheninterne Euphorie um El Mala. Er verglich die Begeisterung mit „der ersten Liebe mit 14“ – also mit etwas, das oft auf wackeligen Füßen stehe. Gleichzeitig kritisierte er Teile der Fußballbranche, die unrealistische Erwartungen schürten.
El Mala, der in allen sechs Bundesliga-Spielen Kölns bisher zum Einsatz kam, hat mit zwei Toren und einer Vorlage bereits überzeugt. Dennoch wies Kwasniok Gerüchte über ein Interesse des FC Bayern als „haltlos“ zurück.
Sein Hauptanliegen ist die Gefahr, dass verfrühter Hype junge Spieler aus der Bahn wirft. Statt stetiger Entwicklung drohten so Rückschläge, betonte Kwasniok. Er plädierte für einen besonneneren Umgang mit Nachwuchstalenten.
Trotz der Warnungen bleibt El Mala Stammspieler in Köln. Doch die Worte seines Trainers zeigen, welchen Druck aufstrebende Talente heute spüren. Kwasnioks Aussagen erinnern daran, wie schnell Erwartungen die Realität überholen können. Jetzt zählt wieder die Leistung auf dem Platz.
