30 June 2026, 18:34

Krischer fordert hitzeresistente Züge nach RRX-Ausfällen in NRW

Krischer: Züge müssen auch bei Hitze fahren können

Krischer fordert hitzeresistente Züge nach RRX-Ausfällen in NRW

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer kritisiert Zugausfälle bei Hitze

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Verkehrsminister Oliver Krischer (Nordrhein-Westfalen) hat die Einstellung des Zugverkehrs bei extremer Hitze scharf kritisiert. Ein kompletter Fahrstopp sei keine akzeptable Lösung, argumentiert er. Die Diskussion wirft grundsätzliche Fragen zur Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs bei hohen Temperaturen in ganz Europa auf.

Am Samstag hatte die National Express sämtliche RRX-Verbindungen in Nordrhein-Westfalen wegen der glühenden Hitze ausgesetzt. Das Unternehmen begründete die Maßnahme mit dem Schutz von Fahrgästen und Personal sowie der Vermeidung liegengebliebener Züge.

Krischer besteht darauf, dass Züge auch bei Extremhitze fahren müssen. Die aktuelle Situation bezeichnete er als eine Herausforderung, die ganz Europa betreffe. Gleichzeitig forderte er technologische Verbesserungen, um den Betrieb bei 40 Grad Celsius zu gewährleisten.

Als Beispiel nannte er deutsche Konzerne wie Siemens, die bereits Züge für Länder wie Ägypten bauen, wo Temperaturen über 40 Grad an der Tagesordnung sind. Solche Unternehmen müssten seiner Ansicht nach auch für den europäischen Markt Technologien liefern, die solchen Bedingungen standhalten.

Die Zugausfälle unterstreichen die Notwendigkeit widerstandsfähigerer Schienensysteme. National Express hatte die Sicherheit als Hauptgrund für die Entscheidung genannt. Krischers Forderung nach besserer Technik könnte den Druck erhöhen, den Zugverkehr bei extremem Wetter künftig anpassungsfähiger zu gestalten.

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