Krefeld Pinguine erobern Düsseldorf mit 4.500 Fans im Gepäck
Die Krefeld Pinguine stehen vor einem historischen Auswärtsspiel gegen die Düsseldorfer EG am 2. Januar 2026. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren werden Tausende ihrer Fans die Düsseldorf-Rather Arena in ein schwarz-goldenes Meer verwandeln. Ein solch massiver Andrang war zuletzt im Finale 2003 gegen die Kölner Haie zu erleben – bis jetzt.
Zwischen 4.000 und 4.500 Krefelder Anhänger werden zum Spiel reisen, darunter organisierte Fangruppen, kleine Grüppchen und Familien. Die Tickets waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, als die Vorfreude auf das Wiedersehen der beiden Teams wuchs. Mannschaftskapitän Alexander Weiß bezeichnete die Partie als ein „Mega-Spiel“ und betonte, wie sehr sich das Team einen Sieg vor der leidenschaftlichen Kulisse wünscht.
Die schiere Anzahl der Fans soll für eine Heimspiel-Atmosphäre im Auswärtsstadion sorgen. Der eingefleischte Anhänger Wolfgang Jaegers, Spitzname „Ömmes“, hofft, dass die Energie der Menge die Pinguine zum Sieg treibt – allerdings mit fairen Mitteln. Ein Triumph würde einen außergewöhnlichen Eishockey-Tag krönen, wie der Verein es beschreibt. Bemerkenswert ist, dass beim Heimspiel der Düsseldorfer EG am selben Tag keine Krefelder Fans die Ränge dominieren werden. Die Pinguine empfangen stattdessen die Eisbären Regensburg in der Yayla Arena, sodass sich die volle Aufmerksamkeit der Anhänger auf das Duell in Düsseldorf konzentriert.
Das Spiel markiert einen seltenen Moment in der Geschichte der Krefeld Pinguine – mit einem Fanaufgebot, wie es seit 2003 nicht mehr zu sehen war. Die Leistung der Mannschaft vor einer solch lautstarken Kulisse könnte den Ton für den Rest der Saison angeben. Ein Sieg würde nicht nur die Tabellenposition festigen, sondern auch die treuen Anhänger belohnen, die die Reise auf sich genommen haben.