16 April 2026, 06:20

Kostenlose Kulturtage: Essener Schüler erhalten 2026 freien Museums-Zutritt

Ein kinderfreundlicher Schulhof mit einem zentralen Torbogen und -tor, flankiert von zwei Überdachungen, mit einer Straße unten und Bäumen im Hintergrund.

Kostenlose Kulturtage: Essener Schüler erhalten 2026 freien Museums-Zutritt

Schülerinnen und Schüler aus Essener Grund- und Förderschulen erhalten 2026 freien Eintritt in wichtige Kulturstätten. Die Initiative bricht finanzielle Hürden ab und ermöglicht es Kindern, bedeutende Museen ohne Kosten zu besuchen. Auch die Fahrtkosten werden übernommen, sodass Schulen Ausflüge leichter organisieren können.

Im Rahmen des Programms können Schulen Besuche im Museum Folkwang, im Ruhr Museum, im Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv sowie in der Alten Synagoge buchen. Die Anmeldung für die Exkursionen läuft über das "Stadtportal" der Essener Bildungsbehörde und vereinfacht so den Prozess für Lehrkräfte.

Finanziert wird das Vorhaben von E.ON und der RAG-Stiftung, die jeweils 12.500 Euro beisteuern. Das Geld deckt die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr ab und spart Schulen bürokratischen Aufwand. E.ON, das seit 2023 mit dem Museum Folkwang kooperiert, unterstützt zudem Ausstellungen und Bildungsangebote.

Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte das Projekt als Schritt hin zu mehr Chancengerechtigkeit in der kulturellen Bildung. Stephan Muschick, bei E.ON verantwortlich für gesellschaftliches Engagement, betonte das Engagement des Unternehmens für gleichen Zugang zu Kultur. Bärbel Bergerhoff-Wodopia von der RAG-Stiftung unterstrich die Bedeutung bezahlbarer Museumsbesuche, insbesondere für benachteiligte Schülerinnen und Schüler. Die Stiftung setzt sich für Bildung und Kultur in ehemaligen Bergbauregionen ein.

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Das Programm startet 2026 und bietet kostenlose Fahrten sowie freien Eintritt in Essener Kulturinstitutionen. Schulen können nun Ausflüge planen, ohne sich über Kosten Gedanken machen zu müssen. Die Initiatoren hoffen, dass das Angebot mehr Kinder dazu ermutigt, sich mit dem kulturellen Erbe und der Kunst der Stadt auseinanderzusetzen.

Quelle