Kölner Zoll knackt 2024 die Fünf-Milliarden-Marke bei Einnahmen und Beschlagnahmungen
Doris DowergKölner Zoll knackt 2024 die Fünf-Milliarden-Marke bei Einnahmen und Beschlagnahmungen
Hauptzollamt Köln legt Jahresbilanz 2024 vor
Das Hauptzollamt Köln hat seine Jahreszahlen für 2024 veröffentlicht. Die Behörde verzeichnete Einnahmen von fast fünf Milliarden Euro, wobei die Einfuhrumsatzsteuer den größten Anteil ausmachte. Kontrollen und Beschlagnahmungen prägten ebenfalls maßgeblich die Arbeit des vergangenen Jahres.
Die Tätigkeiten des Kölner Zolls umfassten ein breites Aufgabenspektrum. Spezialeinheiten zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung prüften über 800 Arbeitgeber und leiteten mehr als 5.000 Ermittlungsverfahren ein. Dabei wurden Betrugsfälle aufgedeckt, die dem Sozialversicherungssystem Verluste von über 40 Millionen Euro bescherten. Die Zahl der bearbeiteten Zollanmeldungen stieg leicht auf 10,5 Millionen an.
Auch im Bereich der Vollstreckung war das Hauptzollamt Köln aktiv: Die Beamten beschlagnahmten über 3,8 Millionen unversteuerte Zigaretten. Zudem konfiszierten sie fast die Hälfte des in Deutschland sichergestellten Crystal Meth – insgesamt 115 Kilogramm. Am Flughafen Köln/Bonn zogen Zollbeamte Waren im Wert von rund 22 Millionen Euro ein.
An Verbrauch- und Verkehrsteuern nahm die Behörde etwa 577 Millionen Euro ein. Um die künftigen Aufgaben zu bewältigen, beginnen am 1. September 2024 insgesamt 109 neue Auszubildende ihre Laufbahn im mittleren und gehobenen Zolldienst beim Hauptzollamt Köln.
Das Hauptzollamt Köln erzielte 2024 starke finanzielle Ergebnisse. Durch konsequente Kontrollen gelangten erhebliche Beschlagnahmungen und die Aufdeckung von Betrugsfällen zustande. Die Verstärkung durch Nachwuchskräfte soll diese Erfolge in den kommenden Jahren sichern.
