05 January 2026, 10:26

Kölner Haie triumphieren in Dresden – doch Hunderte Fans stecken im Bahn-Chaos fest

Ein Fußballspiel im Gange mit sechs Spielern auf dem Feld, drei Fußballen sichtbar, zahlreichen Zuschauern in Regenmänteln mit Schirmen und mehreren Kameramännern, die das Ereignis aufnehmen.

Kölner Haie triumphieren in Dresden – doch Hunderte Fans stecken im Bahn-Chaos fest

Köln Haie sichern deutlichen 8:1-Auswärtssieg in Dresden – Hundertschaft Fans stecken in Bahnchaos fest

Am 4. Januar 2026 feierten die Kölner Haie einen klaren 8:1-Erfolg gegen Dresden in einem Auswärtsspiel. Doch während das Team auf dem Eis dominierte, erlebten hunderte Fans ein Bahnfiasko, das viele bereits vor Ankunft im Stadion stranden ließ. Ein Sonderzug mit Anhängern musste wegen massiver Verspätungen im Schienennetz halbwegs umkehren.

Rund 800 Haie-Fans hatten über das Fanprojekt des Vereins Plätze in einem extra organisierten Zug gebucht. Die Fahrt begann problemlos, doch bald häufen sich die Schwierigkeiten: Mehrere Streckenabschnitte waren gesperrt, was zu erheblichen Behinderungen führte. Ein mutmaßlicher Suizid auf den Gleisen und winterliches Schlechtwetter verschärften die Lage, bis der Zug schließlich nicht mehr vorankam.

Gegen 18 Uhr gab die Deutsche Bahn bekannt, dass die Fahrt nicht fortgesetzt werden könne. In Magdeburg Hauptbahnhof gestrandet, mussten die Fans die Rückreise nach Köln antreten – das Spiel verpassten sie komplett. Trotz des Chaos verschob die DEL den Anpfiff um 15 Minuten in der Hoffnung, dass wenigstens einige Anhänger noch eintreffen würden. Auf dem Eis ließen die Haie ihren Frust nicht erkennen und deklassierten die Gegner mit einem Endstand von 8:1. Die meisten mitgereisten Fans erlebten den Triumph jedoch nie live.

Mit dem souveränen Sieg sicherten sich die Kölner Haie alle drei Punkte in Dresden. Doch der Abend stand vor allem im Zeichen des Bahnchaos, das den Großteil der Fans daran hinderte, das Spiel überhaupt zu erreichen. Die Entscheidung der Deutschen Bahn, die Weiterfahrt abzubrechen, sorgte dafür, dass nur ein Bruchteil der Anhänger rechtzeitig in der Arena eintraf.