Köln verschärft Sicherheitsregeln für den Straßenkarneval im Februar 2025
Doris DowergZugangsbeschränkungen und Glasverbote: Köln bereitet sich auf den Straßenkarneval vor - Köln verschärft Sicherheitsregeln für den Straßenkarneval im Februar 2025
Köln bereitet sich mit strengen Sicherheitsvorschriften auf den Straßenkarneval vor
Vom Weiberfastnacht am 12. Februar bis zum Aschermittwoch am 18. Februar steht Köln wieder im Zeichen des traditionellen Straßenkarnevals. Die Stadt erwartet Millionen Besucher und hat umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit während der Feierlichkeiten zu gewährleisten.
Im vergangenen Jahr nahmen rund 4,5 Millionen Menschen an den Hauptumzügen und Festen teil, darunter allein 1,5 Millionen beim Rosenmontagszug. In diesem Jahr setzen die örtliche Behörde auf neue Regeln, um die großen Menschenmengen zu steuern und die öffentliche Sicherheit zu garantieren.
In drei besonders frequentierten Bereichen – dem Zülpicher Viertel, dem Grüngürtel und der Altstadt – gilt ein striktes Glasverbot. Auch im Stadtteil Südstadt wurden die Anwohner aufgefordert, freiwillig auf Glasflaschen zu verzichten. Um den anfallenden Müll zu bewältigen, werden etwa 1.000 mobile Toiletten, 750 Abfallbehälter und zusätzliche Glasrecycling-Container in den stark besuchten Zonen aufgestellt.
Der Zugang zum Zülpicher Viertel – einem traditionell überfüllten Bezirk – wird eingeschränkt. Nur Anwohner mit gültigem Ausweis dürfen die Kontrollpunkte passieren, während das Gebiet selbst für Einsatzkräfte freigehalten wird. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden aufgrund veränderter Besucherströme verstärkt: Rund 400 Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamts sowie hunderte zusätzliche Kräfte sind im Einsatz.
Der Karneval beginnt offiziell am 12. Februar und dauert bis zum 18. Februar. Die Behörde betont, dass die Maßnahmen darauf abzielen, den Spaß an den Feierlichkeiten mit einem hohen Sicherheitsstandard zu verbinden – besonders angesichts der erwarteten Besucherzahlen.
Zu den neuen Regelungen zählen das Glasverbot, Ausweiskontrollen und eine verbesserte Müllentsorgung. Etwa 400 Ordnungsamtmitarbeiter und weitere Einsatzkräfte werden die Veranstaltungen überwachen. Die Stadt hofft, dass diese Schritte helfen, die Millionen Besucher während der einwöchigen Feierlichkeiten sicher zu steuern.