Kinder malen Hoffnung: Wie eine Schule die Ukraine mit Kunst und Medikamenten unterstützt
Irmtraut BeckerKinder malen Hoffnung: Wie eine Schule die Ukraine mit Kunst und Medikamenten unterstützt
Lokale Hilfsorganisation unterstützt Kinder dabei, die Ukraine durch Kunst und Hilfe zu stärken
Die Hilfsorganisation Action medeor, auch bekannt als die „Apotheke der Welt in Not“, besuchte kürzlich die Vorst-Grundschule, um mit Schülern medizinische Hilfsgüter für das vom Krieg gezeichnete Land zu verpacken. Die Kinder gestalteten die Kartons mit bunten Botschaften, bevor diese ins Ausland geschickt wurden.
Seit über 60 Jahren setzt sich Action medeor für die medizinische Versorgung in ärmeren Regionen ein. Jährlich beliefert die Organisation Gesundheitsstationen in rund 100 Ländern mit lebenswichtigen Medikamenten. In Notfällen kann sie medizinische Hilfe innerhalb weniger Stunden in Krisengebiete liefern.
Die in der Nähe der Vorst-Grundschule ansässige Hilfsorganisation pflegt eine enge Verbindung zu den Schülern. Vertreter besuchten die Schule bereits zweimal, um die Kinder in das Verpacken der Hilfsgüter für die Ukraine einzubinden. Die 15 Container, gefüllt mit dringend benötigten Medikamenten, wurden mit handbemalten Grußbotschaften verschönert.
Für einige Schüler hatte das Projekt eine besondere Bedeutung: Mehrere Kinder der Schule haben ukrainische Wurzeln, was die Aktion für sie zu einer persönlichen Herzensangelegenheit machte.
Die kunstvoll gestalteten Kartons sind nun auf dem Weg in die Ukraine. Durch die Initiative von Action medeor erhielten die Schüler eine praktische Möglichkeit, humanitäre Hilfe kennenzulernen. Beim Bemalen und Verpacken der Pakete leisteten die Kinder einen direkten Beitrag zur Nothilfe.
