Känguru-Chili in Erlangen: Exotisches Mensa-Gericht polarisiert und ist sofort ausverkauft
Iwona KohlKänguru-Fleisch im Universitäts-Mensa kommt nicht bei allen gut an - Känguru-Chili in Erlangen: Exotisches Mensa-Gericht polarisiert und ist sofort ausverkauft
In einer Mensa in Erlangen wurde kürzlich ein ungewöhnliches Gericht angeboten: Känguru-Chili. Die exotische Speise war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und löste online Diskussionen über Geschmack und Ethik des Känguru-Fleischkonsums aus. Alle 400 Portionen des Gerichts in der Mensa am Langemarckplatz fanden schnell neugierige Abnehmer.
Das Känguru-Chili wurde mit Basmatireis serviert und erhielt überwiegend positive Rückmeldungen. Die Universität bestätigte, dass das Gericht insgesamt gut ankam – viele Gäste lobten den Geschmack.
Ein Reddit-Beitrag über das Angebot entfachte eine Debatte unter Nutzern. Einige beschrieben das Fleisch als köstlich, andere empfanden es als ekelerregend. In der Diskussion wurde auch der Autor Marc-Uwe Kling erwähnt, dessen Känguru-Chroniken einen sprechenden Känguru-Protagonisten in den Mittelpunkt stellen.
Trotz der gespaltenen Meinungen war das Experiment der Mensa so erfolgreich, dass das Gericht komplett ausverkauft war. Die Akzeptanz von Känguru-Fleisch in Deutschland bleibt jedoch begrenzt – aktuelle Trends oder Daten deuten nicht auf eine breitere Verbreitung hin.
Die Aktion zeigte sowohl Neugier als auch geteilte Haltungen gegenüber Känguru-Fleisch. Während einige das Gericht genossen, lehnten andere es kategorisch ab. Vorerst bleibt Känguru-Chili eine seltene und experimentelle Wahl in deutschen Mensen.