16 April 2026, 02:20

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Plakat mit der Aufschrift "Engagiert Euch für Eure Gemeinde" zeigt eine bunte Gruppe von Menschen vor einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken, Text in fetter schwarzer Schrift.

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Jürgen Kleine-Frauns wird am 31. Oktober 2025 nach einem Jahrzehnt im Amt als Bürgermeister von Lünen zurücktreten. Während seiner Amtszeit prägten große Vorhaben in den Bereichen Stadtentwicklung, Bildung und Bürgerbeteiligung die Zukunft der Stadt. Rückblickend gab er zu, die rund 60 Ratssitzungen, die insgesamt 260 Stunden seines Terminkalenders beanspruchten, nicht vermissen zu werden.

Kleine-Frauns führte die Stadt mit einem klaren Fokus auf das Gemeinwohl und orientierte sich dabei an den Grundsätzen "Suche das Wohl der Stadt" und "Das Wohl des Volkes ist das höchste Gesetz". Seine Amtszeit stand im Zeichen von Modernisierung, Digitalisierung und dem Abbau von Bürokratie – Herausforderungen, die er auch für die künftige Verwaltung als zentral erachtet.

Ein Markenzeichen seiner Führung war die Stadtentwicklung. Zu den wichtigsten Projekten zählten die Aufwertung der Langen Straße, die Schaffung neuer Begegnungsstätten wie dem Treffpunkt Persiluhr und der Villa Urbahn sowie die Umgestaltung des Viktoria-Geländes zur Internationalen Gartenausstellung. Diese Initiativen sollten die lokale Identität stärken und die Lebensqualität der Bürger verbessern.

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Auch in Bildung und Sport wurde kräftig investiert. Neue Schulgebäude entstanden, und in Lünen-Süd wurde eine Vierfeld-Sporthalle fertiggestellt, die jungen Menschen zusätzliche Möglichkeiten eröffnet. Kleine-Frauns betonte wiederholt den unschätzbaren Wert ehrenamtlichen Engagements und bezeichnete es als "unbezahlbar" – Geld könne die Leistungen derer, die ihre Zeit für die Stadt opfern, nicht ersetzen.

Mit Blick auf seinen Abschied gab Kleine-Frauns seinem Nachfolger einige Ratschläge mit auf den Weg: Er riet zu Offenheit, Dialogbereitschaft, mutigen Entscheidungen und vor allem zu "starken Nerven" für die Anforderungen des Amtes.

Kleine-Frauns' zehnjährige Amtszeit hinterlässt in Lünen nachhaltige Spuren – von der modernisierten Infrastruktur über erweiterte Bildungsangebote bis hin zu neuen öffentlichen Räumen. Sein Nachfolger übernimmt eine Stadt, die durch fortlaufende Bemühungen um eine moderne Kommunalverwaltung geprägt ist. Die Betonung von Dialog und Widerstandsfähigkeit durch den scheidenden Bürgermeister wird die Arbeit der Verwaltung auch in den kommenden Jahren prägen.

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