22 March 2026, 16:20

Jens Castrop glänzt im Rhein-Derby mit Doppelschlag trotz Verletzung

Ein Fußballspieler in einem schwarz-weißen gestreiften Trikot lächelt beim Feiern eines Tors, mit einem unscharfen Hintergrund.

Jens Castrop glänzt im Rhein-Derby mit Doppelschlag trotz Verletzung

Jens Castrop lieferte am 22. März 2026 im Rhein-Derby eine herausragende Leistung ab und half Borussia Mönchengladbach, ein 3:3 gegen seinen ehemaligen Verein, den 1. FC Köln, zu erkämpfen. Der 24-jährige offensive Mittelfeldspieler traf zweimal und bereitete ein Tor vor – trotz einer Sprunggelenksverletzung. Sein Weg von der Jugendakademie Kölns zu einer Schlüsselrolle in Gladbach ist von Entschlossenheit und rasanter Entwicklung geprägt.

Castrop begann seine Karriere 2015 in der Jugendabteilung des 1. FC Köln. 2022 suchte er nach mehr Spielpraxis und wechselte leihweise zum 1. FC Nürnberg. Ein Jahr später verpflichtete Nürnberg ihn fest, doch seine Ambitionen führten ihn vor der aktuellen Saison zu Borussia Mönchengladbach.

Im hochintensiven Rhein-Derby setzte Castrop sofort Akzente: Schon in der ersten Minute eröffnete er mit einem präzisen Abschluss die Torejagd. Sein zweites Tor in der 60. Minute brachte Gladbach mit 3:2 in Führung und unterstrich seine Fähigkeit, unter Druck zu glänzen. Trotz seines angeschlagenen Sprunggelenks steuerte er zudem eine Vorlage bei und war damit eine zentrale Offensivekraft. Köln glich zwar noch aus, doch Gladbach blieb in der Bundesliga-Tabelle drei Punkte vor den Kölnern.

Nach dem Spiel wies Castrop jede Andeutung von Spannungen mit seinem Ex-Klub zurück. Es gebe "keine schlechten Gefühle" gegenüber Köln, betonte er – obwohl sein Wechsel damals aus Frust über mangelnde Perspektiven im System der Domstädter erfolgte. Sein dynamischer Spielstil – schnelle Torabschlüsse, präzise Flanken und kraftvolle Distanzschüsse – macht ihn mittlerweile zu einer tragenden Säule von Gladbachs Offensive.

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Das Unentschieden festigte Gladbachs Tabellenvorsprung vor Köln. Castrops Leistung zeigte eindrucksvoll, wie sehr er sich seit seinen Zeiten in Kölns Akademie, wo ihm kaum Chancen eingeräumt wurden, weiterentwickelt hat. Seine Anpassungsfähigkeit und sein Können haben ihn in dieser Saison zu einem der prägendsten Spieler der Fohlenelf gemacht.

Mit seinen beiden Toren und der Vorlage im Derby unterstrich Castrop erneut seine Bedeutung für Gladbachs Angriff. Das Ergebnis bescherte seinem Team einen Drei-Punkte-Vorsprung auf Köln in der Bundesliga. Sein Aufstieg vom frustrierten Nachwuchsspieler zum entscheidenden Mittelfeldregisseur spiegelt sowohl seinen persönlichen Antrieb als auch kluge Karriereentscheidungen wider.

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