Infrastruktur und ÖPNV dominieren die Sorgen der NRW-Wähler vor der Wahl
Thies FreudenbergerInfrastruktur und ÖPNV dominieren die Sorgen der NRW-Wähler vor der Wahl
Infrastruktur, ÖPNV und Verkehr bewegen die Wähler in Nordrhein-Westfalen am meisten
Eine aktuelle Umfrage zeigt: Für 31 Prozent der Bürger sind Infrastruktur, öffentlicher Nahverkehr und Verkehr aktuell die drängendsten Themen. Gleichzeitig prägen wirtschaftliche Sorgen und politische Verschiebungen die Stimmung im Land.
Die Zufriedenheit mit der Landesregierung ist auf 42 Prozent gesunken – ein Rückgang um sechs Punkte seit Februar. Auch die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst verliert in der Gunst der Wähler: Ihre Zustimmung liegt nun bei 32 Prozent, drei Punkte weniger als noch vor einigen Monaten.
Die AfD legt derweil auf 17 Prozent zu und erreicht damit ihr bestes Ergebnis im Land. Damit liegt sie gleichauf mit der SPD, die unter Jochen Ott auf ebenfalls 17 Prozent abgefallen ist. Die Grünen gewinnen leicht hinzu und kommen nach einem Plus von zwei Punkten auf 15 Prozent.
Wirtschaftliche Ängste nehmen unter Arbeitnehmern zu: 16 Prozent fürchten mittlerweile um ihren Job – sechs Punkte mehr als im Vorjahr. Nur noch 22 Prozent bewerten die wirtschaftliche Lage des Landes als sehr gut oder gut, ein Rückgang um neun Punkte im Vergleich zum Vorjahr. Die FDP überspringt unterdessen erstmals seit April 2024 die Fünf-Prozent-Hürde.
Auch die persönliche Beliebtheit von Ministerpräsident Wüst leidet: 42 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden, 40 Prozent unzufrieden. AfD und SPD liegen nun Kopf an Kopf als zweitstärkste Kräfte. Doch ungebrochen bleibt die Infrastruktur das beherrschende Thema für die Wähler – vor allen anderen Sorgen.
