31 January 2026, 20:37

Ibbenbüren kämpft mit akutem Streusalzmangel nach extremen Winterwochen

Eine belebte Stadtstraße mit Fahrzeugen auf einer schneebedeckten Straße, gesäumt von Laternen, Texttafeln, Bäumen und Gebäuden unter einem bewölkten Himmel.

Ibbenbüren kämpft mit akutem Streusalzmangel nach extremen Winterwochen

Ibbenbüren geht nach wochenlanger Winterwut das Streusalz aus

Nach Wochen mit extremem Winterwetter ist in Ibbenbüren das Tau- und Streusalz aufgebraucht. Die Winterdienste der Stadt kämpften ununterbrochen gegen Schnee, Eisregen und Glatteis – doch die Vorräte sind nun erschöpft. Die Behörden konzentrieren sich daher nur noch auf die dringendsten Strecken.

Seit Beginn des Winters 2025/2026 verzeichnet Ibbenbüren einen außergewöhnlich hohen Bedarf an Streudiensten. Die Einsatzkräfte arbeiteten fast ohne Pause, um die Straßen frei zu halten. Doch die anhaltenden Frosttemperaturen und der wechselhafte Niederschlag zehrten die Salzbestände schneller auf als geplant.

Das Problem betrifft nicht nur Ibbenbüren: Viele Kommunen und Landkreise in der Region kämpfen mit Lieferengpässen. Da keine kurzfristigen Nachschublieferungen in Sicht sind, hat die Stadt beim Deutschen Straßen-Dienst GmbH Notfallkontingente angefragt. Diese sind jedoch ausschließlich für Autobahnen und Bundesstraßen vorgesehen – lokale Straßen bleiben weitgehend sich selbst überlassen.

Die Winterdienste müssen sich daher auf stark frequentierte und kritische Verkehrsadern beschränken. Nebenstraßen könnten nur noch teilweise geräumt werden, und die Bürger werden gebeten, mit Verzögerungen zu rechnen. Zudem rät die Stadt, unnötige Autofahrten zu vermeiden und bei unvermeidbaren Fahrten auf Winterreifen zu achten.

Aufgrund des Salzmangels wird der Winterdienst in Ibbenbüren vorerst nur eingeschränkt arbeiten können. Priorität haben Hauptverkehrsrouten, während in weniger befahrenen Gebieten mit längeren Reaktionszeiten zu rechnen ist. Die Behörden beobachten die Lage weiter und hoffen auf baldige Nachlieferungen.