22 January 2026, 00:58

Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa teilt ihre Geschichte in Ibbenbüren

Eine große Anzahl rechteckiger Betonplatten in verschiedenen Höhen, die in einem Gittermuster auf einem geneigten Feld angeordnet sind, mit einem blauen Himmel im Hintergrund.

Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa teilt ihre Geschichte in Ibbenbüren

Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa spricht in Ibbenbüren am 27. Januar 2026

Am 27. Januar 2026 wird die Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung zum 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz im Kulturhaus Ibbenbüren sprechen. Der Abend unter dem Titel „Stimme der Geschichte – Erinnern für unsere Zukunft“ beginnt um 19:30 Uhr in der Oststraße 28 und umfasst ein Gespräch mit Strishkowa, moderiert von den lokalen Organisator:innen Barbara Kurlemann und Christoph Moormann. Der Eintritt ist frei; neben der Diskussion sind auch musikalische Darbietungen geplant.

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer wird die Veranstaltung mit einer Begrüßungsrede eröffnen, gefolgt von einer Einführung des Historikers Prof. Dr. Christoph Rass. Strishkowas Besuch erfolgt im Anschluss an eine Vorführung des Films „Black Sugar – Red Blood“ mit dem Fotografen Luigi Toscano, die zu Beginn der Woche für Schüler:innen der Region stattfand.

Es ist nicht Strishkowas erster Auftritt in Ibbenbüren: Bereits zuvor wirkte sie am Projekt „Gegen das Vergessen“ mit, das Zeitzeugenberichte aus der NS-Zeit bewahrt. Vor ihrem Termin im Kulturhaus wird sie am 22. Januar in der St.-Antonius-Kirche in Hörstel und am 26. Januar in der St.-Margaretha-Kirche in Lengerich sprechen – jeweils um 19:30 Uhr. Am 27. Januar selbst versammeln sich Schulen der Umgebung zudem in der Christuskirche zu einem gemeinsamen Gedenkprogramm. Kurlemann und Moormann, die auch regionale Ausstellungen organisieren, werden das Gespräch mit Strishkowa führen und so ihre Geschichte einem breiten Publikum zugänglich machen.

Der Abend bietet die Gelegenheit, Strishkowas persönlichen Bericht über Überleben und Widerstandskraft zu hören. Schulen, Kirchen und das Kulturhaus haben gemeinsam ein vielfältiges Programm zur Erinnerung an den Holocaust gestaltet. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei zugänglich.