Hauptzollamt Bielefeld erzielt Rekordbilanz mit 17,2 Milliarden Euro und spektakulären Drogenfunden
Doris DowergHauptzollamt Bielefeld erzielt Rekordbilanz mit 17,2 Milliarden Euro und spektakulären Drogenfunden
Hauptzollamt Bielefeld verzeichnet starke Bilanz für 2024
Das Hauptzollamt Bielefeld (HZA Bielefeld) meldet für das Jahr 2024 eine deutliche Steigerung seiner finanziellen Leistung. Mit einem Beitrag von über 17,2 Milliarden Euro zu den Staatseinnahmen übertraf es die Vorjahreszahl von 16,5 Milliarden Euro deutlich. Zudem trieb das Amt ausstehende Forderungen in Höhe von rund 66,9 Millionen Euro ein.
Die Tabaksteuer bildete mit etwa 15,6 Milliarden Euro die größte Einnahmequelle, gefolgt von der Einfuhrumsatzsteuer mit knapp 754 Millionen Euro und der Kraftfahrzeugsteuer mit rund 347 Millionen Euro.
Neben der Einnahmensicherung verzeichnete die Zollbehörde 2024 auch erhebliche Drogenfunde. Beschlagnahmt wurden unter anderem über 84 Kilogramm Marihuana, mehr als 26 Kilogramm Amphetamine und nahezu 8 Kilogramm Heroin. Bei Kontrollen von Reisebussen auf der Autobahn A2 konfiszierten die Beamten zudem rund 22,5 Kilogramm Marihuana sowie 15 Liter flüssiges Amphetamin.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führte 891 Arbeitgeberprüfungen durch, bei denen 16.459 Beschäftigte überprüft wurden. Die Ermittlungen führten zu 3.635 Strafverfahren und 2.290 Ordnungswidrigkeitsverfahren.
Die Bilanz des HZA Bielefeld für 2024 zeigt eine deutliche Zunahme sowohl bei den Einnahmen als auch bei den Kontrollmaßnahmen. Drogenbeschlagnahmungen und die Bekämpfung illegaler Beschäftigung spielten dabei eine zentrale Rolle. Die Arbeit des Amtes trug somit sowohl zu finanziellen Mehreinnahmen als auch zu rechtlichen Konsequenzen bei Verstößen bei.
