Gerüchte um Merz-Rücktritt: Regierung dementiert Spekulationen über Wüst als Nachfolger
Doris DowergGerüchte um Merz-Rücktritt: Regierung dementiert Spekulationen über Wüst als Nachfolger
Aus Kreisen der Partei gibt es Berichte über interne Diskussionen, Bundeskanzler Friedrich Merz zu ersetzen. Einige Medien nennen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst als möglichen Nachfolger. Regierungssprecher Stefan Kornelius nahm am Freitag zu den Vorwürfen Stellung.
Kornelius wies die Spekulationen als Gerüchte zurück. Die Stimmung des Kanzlers bezeichnete er als sehr positiv und konstruktiv. Merz sei zudem sehr handlungsorientiert und initiativfreudig, betonte er.
Der Sprecher lehnte es ab, direkt zu den Behauptungen Stellung zu nehmen. Ob Merz und Wüst Kontakt gehabt hätten, wollte er nicht bestätigen. Er räumte jedoch ein, dass der Kanzler regelmäßig mit der CDU-Führung und Mitgliedern des Vorstands im Austausch stehe.
Kornelius unterstrich, dass sich der Kanzler weiterhin auf die Reformagenda konzentriere. Er wiederholte, sich nicht an den Spekulationen beteiligen zu wollen. Die Bundesregierung hat keine Pläne für einen Führungswechsel bestätigt. Der Kanzler setze seine politischen Prioritäten unverändert fort, hieß es. Die Berichte wurden von offizieller Seite als haltlos zurückgewiesen.
