05 June 2026, 18:15

Friedens-Radtour verbindet Münster und Osnabrück für Leprahilfe und historische Tradition

Fahrradboten bringen Friedensgrüße nach Osnabrück

Friedens-Radtour verbindet Münster und Osnabrück für Leprahilfe und historische Tradition

Friedens-Radtour verbindet Münster und Osnabrück für guten Zweck

Eine Gruppe von Radfahrerinnen und Radfahrern aus Münster und Osnabrück traf sich am 27. September 2022, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen und Spenden für die Leprahilfe zu sammeln. Bei der sogenannten Peace Cycling Tour wurden Briefe zwischen den Bürgermeisterinnen der beiden Städte überbracht – und dabei an eine gemeinsame historische Tradition erinnert.

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Der Startschuss für die Tour fiel gleichzeitig vor den Rathäusern von Münster und Osnabrück. Die Radlerinnen und Radler beider Städte brachen mit Schreiben an ihre Amtskolleginnen auf. Münster Oberbürgermeister Markus Lewe richtete seine Botschaft an Osnabrücks Bürgermeisterin Katharina Pötter und betonte dabei die Verbindung zwischen der Friedens-Radtour und dem Westfälischen Frieden – jenem Vertrag des 17. Jahrhunderts, der für Einheit und Verantwortung steht. Pötter antwortete mit herzlichen Wünschen für den Erfolg der Aktion.

In Lengerich trafen die Gruppen zusammen, tauschten die Briefe aus und setzten ihre Fahrt fort. Die Münsteraner Radler steuerten anschließend das Lepra-Museum in Kinderhaus an, wo die Tour endete. Ziel der Fahrt war es, Spenden für die Bekämpfung von Lepra und Tuberkulose im globalen Süden zu sammeln.

Bereits zuvor hatte Münster Bürgermeisterin Angela Stähler eine Delegation der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) im Friedenssaal des Historischen Rathauses empfangen. Das Treffen unterstrich das anhaltende Engagement der Stadt für die Sache.

Die Peace Cycling Tour brachte Radbegeisterte, Amtsträger und Unterstützer zusammen, um eine jahrhundertealte Friedensradition zu ehren. Durch den Briefaustausch und die Spendenaktion wurden die Verbindungen zwischen Münster und Osnabrück gestärkt – und gleichzeitig globale Gesundheitsinitiativen gefördert. Die gesammelten Mittel kommen direkt der Lepra-Behandlung in benachteiligten Regionen zugute.

Quelle